Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 20. Februar 2017 * Betreiber von Photovoltaik- oder EE-Anlagen mit Eigenverbrauch sollten sich über Meldefristen gegenüber dem Netzbetreiber und der Bundesnetzagenturagentur informieren. Meldefrist ist der 28.02.2017.

Mit der Verabschiedung des EEG 2017 müssen nach § 74a alle Betreiber einer Solaranlage über 7 kWp den Eigenverbrauch (kWh) gegenüber dem Netzbetreiber melden. Dies betrifft ebenfalls Anlagen (7 - 10 kWp), welche durch die De-minimis-Regelung von der EEG-Umlage befreit sind. Wenn die EEG-Umlage für den selbstverbrauchten Strom entrichtet werden muss, besteht zusätzlich die Meldepflicht gegenüber der Bundesnetzagentur (Formular der BNetzA).

Betreiber von Bestandsanlagen sind ebenfalls betroffen, jedoch müssen diese dem Netzbetreiber nur einmalig eine Meldung zukommen lassen, sofern keine relevanten Änderungen zur ersten Meldung bestehen und sie von der Umlage befreit sind.

Weitere Informationen finden Sie unter:
EEG-Da­te­ner­he­bung - BNetzA

Update 23.02.2017 - Hinweis der BNetzA:
"Vom 23. bis 28. Februar 2017 kann es bei der Bearbeitung von Anfragen an unserer Telefonhotline und per E-Mail zu Verzögerungen kommen. Meldungen mit der gesetzlichen Frist 28. Februar, die bis zum 31. März 2017 eingehen, werden als nicht verspätet angesehen und entsprechend bearbeitet."

Siehe: www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/Datenerhebung_EEG/

 

von links nach rechts: Rolf Holzleitner, Ralf Giessmann, Franziska Materne, Walter Danner, Christof Wiedmann und Karl WeberAm 15. Dezember 2016 luden die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V., im Speziellen die Sektion Niederbayern, und C.A.R.M.E.N. e.V. Banken und Bankberater ein, sich über das Thema „Stromspeicher als attraktives Investment“ in Reisbach zu informieren.

 Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßten Bürgermeister Rolf Holzleitner mit motivierenden Worten die insgesamt 30 teilnehmenden Banker. Im Anschluss übernahm Franziska Materne von C.A.R.M.E.N. e.V., die dessen Aktivitäten sowie Angebote für Banken vorstellte und im weiteren Verlauf durch die Veranstaltung führte.

Walter Danner begrüßte für die DGS, Sektion Niederbayern, und stellte das Projektziel „10.000 Stromspeicher für Niederbayern“ vor. Deutschlandweit gebe es 2.500 Mitglieder in der DGS und alleine 100.000 installierte PV-Anlagen allein in Niederbayern, in dem Bundesland, welches deutschlandweit die höchste Sonneneinstrahlung besitzt, so Danner. Dies ergebe ein hohes Potential an möglichen neuen Mitgliedern für die DGS und könne die Umsetzung des 10.000-Speicherprojektes enorm voranbringen.

Karl Weber, C.A.R.M.E.N. e.V., stellte im Anschluss in einem kurzen Impulsvortrag die wichtigsten technischen Eigenschaften von Batteriespeichern sowie die kürzlich aktualisierte C.A.R.M.E.N.-Marktübersicht „Batteriespeicher“ vor und wies auf die stetig steigende Bedeutung von Batteriespeichern hin.Im weiteren Verlauf der Nachmittagsveranstaltung informierte Ralf Giessmann von der Caterva GmbH zunächst über das Thema Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern bei der Anwendung in Privathaushalten und präsentierte zusätzlich das Konzept der intelligent vernetzten Speicher. Speziell größere Speicher und Systemlösungen, vom EEG zur Standardlösung, für die Landwirtschaft und das Gewerbe wurden abschließend von Christof Wiedmann von der Firma Fenecon GmbH vorgestellt.

Von links nach rechts im Bild: Rolf Holzleitner, Ralf Giessmann, Franziska Materne, Walter Danner, Christof Wiedmann und Karl Weber

 

Pressemeldung 233/16 des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie zum vorrübergehenden Förderstopp des 10.000-Häuser-Programms

München, 25. November 2016 * Bayerns Energieministerin Ilse Aigner zieht eine positive Zwischenbilanz zum 10.000-Häuser-Programm. „Die Energiewende ist ohne eine Wärmewende nicht machbar. Rund 40 Prozent der Energie werden im Gebäudebereich verbraucht. Die Wärme ist der ungehobene Schatz der Energiewende“, so die Ministerin. „Dass das 10.000-Häuser-Programm so hervorragend angenommen wird, ist deshalb ein großer Erfolg – für das Klima, unsere Bürger, das örtliche Handwerk und die Industrie.“ Bereits Anfang November war im Programmteil Heizungstausch die maximal mögliche Anzahl von 5.000 Anträgen erreicht. Auch für den Programmteil EnergieSystemHaus können aufgrund der hohen Nachfrage 2016 keine Förderungen mehr beantragt werden. „Wir setzen die Förderung 2017 fort“, bestätigt die Energieministerin.

PV-Mieterstrom gilt zukünftig als Hoffnungsträger der Solarwirtschaft, ebenfalls können Endverbraucher von den Mieterstromprojekten profitieren.

Im Jahr 2016 wurden bereits diverse Projekte umgesetzt, andere Akteure (Projektierer, Stadtwerke, Genossenschaften) befinden sich in der Planung und setzen zukünftig auf bessere Rahmenbedingungen.

Unterstützung bietet hierbei der Anwenderleitfaden GESCHÄFTSMODELLE MIT PV-MIETERSTROM (Germany) des Projekts PV Financing, welches unter der Leitung des BSW - Bundesverband Solarwirtschaft e.V. steht.

Wie schon die vorherigen Projekte des BSW verfolgt auch PV Financing das Ziel, erfolgreich Barrieren zu beseitigen und neue Wege für die Photovoltaik-Markterschließung aufzuzeigen. Bei PV Financing erarbeitet und transferiert der BSW-Solar Expertise zu neuen Geschäftsmodellen und Finanzierungsmöglichkeiten zusammen mit Projektpartnern wie der Allianz Climate Solutions und der Frankfurt School of Finance.

Weitere Informationen unter: http://www.pv-financing.eu/implementation-guidelines/

 

 

Zum 1. September 2016 trat der neue bayerische Windenergie-Erlass mit dem Titel „Hinweise zur Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen" in Kraft und löste die Fassung aus dem Jahr 2011 ab. Der veränderte rechtliche Rahmen sowie neue wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen haben eine Überarbeitung erforderlich gemacht. Der Erlass liefert Orientierungshilfen und Hinweise zur Sicherstellung eines einheitlichen Vollzugs, der Erleichterung der immissionsschutzrecht-lichen Genehmigungsverfahren sowie der Steuerung der vorgeschalteten Planungen. Den aktuellen Windenergie-Erlass finden Sie hier.