Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Das Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe" gibt die Rahmenbedingungen zur Förderung von Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben zu nachwachsenden Rohstoffen durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vor. Es orientiert sich an den Zielen und Leitgedanken der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie und der Politikstrategie Bioökonomie sowie an weiteren Strategien und Programmen wie dem Energieforschungsprogramm, der Waldstrategie 2020 und der Forschungsstrategie Bioökonomie 2030 sowie dem Deutschen Ressourceneffizienzprogramm.

Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Die globale Ernährungssicherung im Kontext des Klimawandels gehört zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Neben einem steigenden Bedarf an hochwertigen Lebensmitteln gilt es, einer steigenden Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen und biobasierten Ressourcen im Gesamtkontext landwirtschaftlicher Produktion Rechnung zu tragen. Eine innovative, hochmoderne Pflanzenzüchtungsforschung kann einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, geeignete biobasierte Ressourcen für die unterschiedlichen Bedarfsfelder zu erzeugen. Eine zeitgemäße Pflanzenzüchtung adressiert hierbei verschiedene Ziele. Neben anderen sind dies die Erhöhung des Leistungspotenzials der Kulturpflanzen, die Stabilisierung der Erträge, die Einbringung verbesserter Resistenzen gegenüber Pathogenen sowie eine erhöhte Toleranz/Resilienz, z. B. gegenüber Hitze, Trockenheit, Kälte und Versalzung. Darüber hinaus gilt es, lokal angepasste Formen und Varietäten im Kontext der Biodiversität zu erhalten und gleichzeitig das Kulturpflanzenspektrum zu erweitern.

Ziel und Gegenstand:

Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist es, Vorhaben zum Schutz der Umwelt unter besonderer Berücksichtigung der mittelständischen Wirtschaft zu fördern. Sie soll dabei in der Regel außerhalb der staatlichen Programme tätig werden und kann diese ergänzen.

eine Initiative des Freistaates Bayern

Mit seiner ausgeprägten materialtechnischen Kompetenz kann Bayern im internationalen Vergleich einen Spitzenplatz für sich in Anspruch nehmen. Die anwendungsorientierte Materialforschung greift die Bedürfnisse des Marktes immer intensiver auf und entwickelt für spezifische Anwendungen komplexe Werkstoffsysteme. Damit ist die Materialtechnik auch in Bayern eine der wichtigsten Säulen der Wirtschaft. Seit 2006 bündelt das Land seine Kompetenzen im Bereich Werkstoffe im "Cluster Neue Werkstoffe" der "Allianz Bayern innovativ".

Die Bayerische Landesregierung fördert die Entwicklung neuer Materialien seit Anfang der 1990er Jahre. Mit dem Förderprogramm "Neue Werkstoffe in Bayern", das der Projektträger Jülich im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie umsetzt, wird die Erforschung, Entwicklung und Erprobung von modernen Werkstoffen und neuen Verfahrenstechnologien unterstützt. Bis Ende 2014 wurden rund 93 Mio. Euro bereitgestellt.


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