Ein durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) über den Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) gefördertes Vorhaben der FH Münster bietet eine wertvolle Informationsgrundlage für die bessere praktische Umsetzung der Vergärung von Schweinegülle durch landwirtschaftliche Betriebe und Biogasanlagen.
Warum überhaupt Schweinegülle vergären? Hierfür gibt es mehrere Gründe wie: Geruchsminderung, Gärprodukt als wertvoller Dünger, Energieproduktion (Strom und Wärme) und Klimaschutz.
Was bietet die Handreichung
Zentraler Punkt war es zu ermitteln, welche Maßnahmen im Landwirtschaftsbetrieb und welche Prozessparameter an der Güllevergärungsanlage zu optimalen Biogasausbeuten und höchsten Methangehalten im Biogas führen.
Die Handreichung bietet Fakten, anwendbare Maßnahmen, Empfehlungen für eine Vorbehandlung von Schweinegülle, Hinweise zu verschiedenen Anlagenkonzepten und eine Kennzahlenübersicht. Sie zeigt auf wie Betriebe mit Biogasanlagen das Biogas- bzw. Biomethanpotenzial anfallender Koppelprodukte wie Schweinegülle effizienter nutzen können.
Das Dokument wurde im Rahmen des Projekts MOVE – Ökonomische und technische Optimierung der anaeroben Vergärung von Schweinegülle erstellt.
Hier geht es zur Pressemeldung der FNR und Hier geht es zur Handreichung
