Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Hier finden Sie demnächst das Programm des 28. C.A.R.M.E.N.-Symposiums am 6. und 7. Juli 2020 in Würzburg.

FB EEGDer Energiesektor ist ein sehr dynamisches Feld. Gesetze, Verordnungen und Fördermaßnahmen, die Rahmenbedingungen vorgeben, unterliegen einem stetigen Wandel. Hier heißt es auf dem Laufenden zu bleiben. Der Fachblock informiert über die neuen Entwicklungen relevanter Gesetze und Verordnungen des  Energiesektors. Neben dem aktuellen Stand zum EEG und KWKG wird das Gebäudeenergiegesetz (GEG) im Detail präsentiert.

Zusätzlich wird die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vorgestellt, die zum Ziel hat, energetische Sanierungsmaßnahmen am Gebäude attraktiver zu gestalten.

FB MobilitätEtwa ein Viertel der Treibhausgase entstehen hierzulande durch die Bewegung von Menschen und Gütern. Damit zählt die Mobilität, vor allem unter Betrachtung der Entwicklungen in den letzten Jahren, als Sorgenkind des Klimaschutzes.

Beispielhaft sollen Möglichkeiten für den Transport von Gütern, aber auch in der Landwirtschaft thematisiert werden, klimafreundlicher zu werden. Und zwar sowohl ohne als auch mit dem Verbrennungsmotor als Antriebsquelle.

FB KWKKDie Kraft-Wärme-(Kälte)-Kopplung nimmt im Bereich der effizienten Versorgung mit Strom, Wärme und Kälte in Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft und Kommunen eine wichtige Rolle ein. Für einen zukunftsfähigen Betrieb müssen KW(K)K-Anlagen Brennstoffe aus nicht-fossilen Quellen verwenden. Hier gibt es verschiedene Ansätze, wie die KW(K)K ihren Beitrag zur Energiewende leisten kann.

Energieträger wie Wasserstoff, Methan und Holzgas werden bereits heute in KWK-Anlagen eingesetzt. Mittels Sorptionstechnik kann bei Bedarf hierbei auch die Kälteversorgung sichergestellt werden. Impulse aus der Praxis und der Forschung zur nachhaltigen Erzeugung und Verwertung der genannten Energieträger sollen mögliche Konzepte aufzeigen und breite Anwendungsfelder erschließen.

FB WindDie bayerische Staatsregierung verkündete Ende vergangenen Jahres den Wunsch hunderte neue Windräder im Freistaat installieren zu wollen, um hierdurch die klimapolitischen Landesziele zu erfüllen. Die Nutzung der Windenergie geht jedoch über den dringend notwendigen Klimaschutz hinaus. Hinter jedem Windpark steckt ein beträchtliches wirtschaftliches Potenzial, welches nicht nur Projektierern und Betreibern zu Gute kommt. Mit der Errichtung von Windrädern stellt sich auch die Frage, wie der Betrieb seitens des Naturschutzes gesehen wird. Genau wie die Naturverträglichkeit, genießt die Akzeptanz der umliegenden Bevölkerung bei Windenergieprojekten einen sehr hohen Stellenwert. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu erfahren, welche Einstellungen vorherrschen und welche Stellschrauben existieren, um Windparkprojekte unter Einbindung und Beteiligung der lokalen Bevölkerung umzusetzen. Positive Beispiele hierzu hat es in der Vergangenheit schließlich gegeben.

FB Wald AckerWälder haben eine Schlüsselfunktion im Klimaschutz, da sie durch den Aufbau von Biomasse und die Anreicherung von Kohlenstoff im Boden der Atmosphäre aktiv Kohlendioxid entziehen. Wald und Holzprodukte speichern so knapp 700 Mio. Tonnen Kohlenstoff. Maximale Speicherfunktion entfaltet eine Kombination aus Holzvorratsaufbau im Wald mit stofflicher Holzverwendung und abschließender energetischer Nutzung.

Zusätzlicher Kohlenstoff in Form von Humus und perspektivisch auch als Pflanzenkohle kann in Ackerböden sowohl als Kohlenstoffsenke dienen als auch die Bodenfruchtbarkeit und die Nährstoffdynamik erhöhen und so dazu beitragen, das Ertragsniveau zu stabilisieren und gleichzeitig dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Bayern besitzt ein Straßennetz von ca. 200.000 km und ein Wirtschaftswegenetz von ca. 300.000 km Länge. Die Erhaltung ist sowohl kosten- als auch ressourcenintensiv und verursacht nennenswerte Treibhausgasemissionen. Es gibt jedoch innovative Verfahren, die auf Nachwachsenden Rohstoffen basieren und/oder ressourcenschonend sind – und dabei gleichzeitig Treibhausgase sowie Kosten einsparen.

FB MiscanthusNachwachsende Rohstoffe können einen großen Beitrag zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise leisten. Am Beispiel von Miscanthus und Hanf sollen im Detail energetische und stoffliche Nutzungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Miscanthus scheint für zukünftige Anforderung hinsichtlich des Klimawandels bestens gerüstet. Als C4 Pflanze und Dauerkultur kommt sie sehr gut mit Hitze und Trockenheit zurecht und kann mit reduzierten Ressourcen hohe Biomasseerträge erreichen. Neben der Wärme- und Stromgewinnung können aus Miscanthus Grundstoffe für die chemische Industrie oder z.B. für den 3D-Druck gewonnen werden. Auch Nutzhanf bietet vielfältige ökologische Potenziale – Biodiversität, Nitratrückholvermögen Bodendurchwurzelung. Seine Stärken zeigt er vor allem bei der Koppelnutzung. Seine Fasern werden zur Produktion von Werkstoffen, Textilien und Dämmmaterialien, seine Körner als hochwertiges Lebensmittel und seine Inhaltsstoffe in Medizin, Kosmetik und bei Nahrungsergänzungsmitteln genutzt.

FB FasernFasern spielen in den verschiedensten Bereichen des Alltags, aber auch in industriellen Prozessen und Produkten eine wichtige Rolle. Häufig handelt es sich dabei um synthetische Fasern, die auf Basis von Erdöl hergestellt werden und die Umwelt auf verschiedene Weise beeinflussen. Diese Fasern gelangen beispielsweise als Textilabrieb und damit als Mikroplastik über die Waschmaschine in Gewässer. Eine Alternative zu synthetischen Fasern sind Naturfasern. Der wohl bekannteste, aber wegen seines hohen Wasserbedarfs nicht unproblematische, Naturfaserlieferant ist Baumwolle. Doch auch Kenaf, Jute oder Hanf liefern Fasern für Bekleidung, Dämmstoffe oder Biokomposite. Im Fachblock „Klimaschutz durch Fasern – Wasser, Mikroplastik, Emissionen“ wird aufgezeigt, welche Umwelteinflüsse Fasern, ob synthetisch hergestellt oder natürlich gewachsen, haben. Ein Schwerpunkt der Vorträge liegt dabei darauf, Anwendungsbereiche von Naturfasern und deren Beitrag zum Klimaschutz zu diskutieren.

FB QuartiereDie ökologische Betrachtung urbaner Räume ist für die Erreichung der Klimaschutzziele von zentraler Bedeutung. Viele Aspekte aus den unterschiedlichen Bereichen spielen dabei eine wichtige Rolle. Sei es die Bereitstellung einer Wärmeversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien, eine nachhaltige Stromversorgung oder bauleitplanerische Themen, wie die Grünflächen- und Verkehrswegeplanung. In Beispielen aus Praxis und Forschung sollen Möglichkeiten aufgezeigt und Impulse zu ökologischen Stadtplanung gesetzt werden, um das Klimaschutzpotential im urbanen Bereich zu erschließen.

FB HolzbauWeitere Informationen zum Fachblock folgen in Kürze.

 

 

 

 

 

 

FB VerwaltungDie öffentliche Verwaltung erfüllt nicht nur eine Vorbildfunktion, sondern hat auch mit den Ausgaben für die Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen eine enorme Marktmacht in Höhe von ca. 350 Mrd. Euro. Dieser Einfluss auf den Markt kann genutzt werden, um nachhaltigere und klimaschonendere Alternativen umzusetzen und zu etablieren.

Immer mehr Bundesländer setzen sich zum Ziel, ihre Verwaltung künftig klimaneutral zu gestalten. Nahezu alle Bereiche der öffentlichen Verwaltung bieten die Möglichkeit, klimaschonende Alternativen anzuwenden oder einzusetzen, beginnend bei der Mobilität, Stromversorgung und Wärmenutzung, Ausstattung der Büros und IT, Gemeinschaftsverpflegung und viele andere Bereiche. Welche Wege zu einer klimaneutralen Verwaltung führen können, zeigen Praxisbeispiele und Vorschläge aus verschiedensten Bereichen der Verwaltung.

FB ÖADer Klimawandel war selten präsenter in der öffentlichen Wahrnehmung – wöchentlich gibt es neue Schlagzeilen und anhaltende Fridays-for-Future-Proteste. Das Bewusstsein der Bevölkerung zu diesem Thema scheint hoch wie nie. Doch warum wissen wir oft was zu tun ist, aber handeln völlig anders? Vom Umdenken und Sagen zum klimaorientierten Handeln: Der Fachblock „Klimaschutz kommunizieren – Strategien für Öffentlichkeitsarbeit und Akzeptanz“ diskutiert, wie man Menschen zu herausfordernden Themen richtig erreichen und Verhaltensänderungen anstoßen kann. Experten erörtern Möglichkeiten und Grenzen unterschiedlicher Kommunikationswege. Beispiel-Kampagnen zeigen, wie erfolgreiche Kommunikation funktionieren kann.


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