Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Ziel eines jeden Heizwerksbetriebs ist ein effizienter, störungs- und wartungsarmer Bertieb, der eine sichere Versorgung der Verbraucher zu vertretbaren Wärmepreisen gewährleisten kann. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es unerlässlich, die technischen Anlagenkomponenten den örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Dies betrifft insbesondere

  • die Brennstofflagerung/-austragung,
  • die Dimensonierung der Wärmeerzeuger,
  • die Wahl des Feuerungssystems beim Biomassekessel,
  • die hydraulische Einbindung,
  • sowie sekundäre Rauchgasreinigungssysteme.

Anlagenkomponenten eines Biomasseheizerks mit NahwärmenetzAnlagenkomponenten eines Biomasseheizerks mit Nahwärmenetz

Die Qualität der Biomassebrennstoffe und die Feuerungstechnik müssen aufeinander abgestimmt sein. Es empfiehlt sich, frühzeitig einen Referenzbrennstoff festzulegen, der für die Auslegung des Wärmeerzeugers inkl. Brennstofftransporteinrichtungen maßgeblich ist. Zudem müssen die Wärmeerzeugeranlage auf die Anforderungen der zu versorgenden Objekte zugeschnitten sein. Die gesetzlichen Vorschriften bestimmen in Abhängigkeit von der Leistungsgröße des Biomassekessels und der einzusetzenden Brennstoffe die notwendigen Rauchgasreinigungstechnik.

 

Literatur:

C.A.R.M.E.N. e.V. (Hrsg.): Planungshandbuch; Straubing 2004

C.A.R.M.E.N. e.V. (Hrsg.): Standard-Schaltungen. Teil 1; Straubing 2004

 


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