Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Wärmebild Glühbirne ESL LEDStrom wird heute für viele Anwendungsbereiche benötigt und ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dabei wird viel Energie verbraucht, die gar nicht zum eigentlichen Nutzen beiträgt, z. B. wenn Licht oder Fernseher in Betrieb sind, obwohl niemand im Raum ist. Diese verschwendete Energie lässt sich einsparen. Kommen zudem effiziente Geräte zum Einsatz, so lässt sich der unnötige Stromverbrauch weiter reduzieren. Im Folgenden erfahren Sie, wie durch kleine Verhaltensänderungen oder entsprechende Investitionen der Energieverbrauch reduziert und damit Geld eingespart werden kann.

 

Elektrische Geräte und Beleuchtung

  • Elektrische Geräte und Beleuchtung abschalten, wenn kein Bedarf zur Nutzung besteht, z. B. wenn der Raum ungenutzt ist. Dies ist mit keinerlei Komfortverlust verbunden, da das Gerät bzw. die Leuchte während dieses Zeitraumes nicht benötigt wird.
  • Standby-Verbräuche vermeiden. Das Abschalten nach der Nutzung direkt am Gerät bzw. durch eine schaltbare Steckerleiste sorgt dafür, dass keinerlei Stromverbrauch vorliegt.
  • Beim Neukauf von Elektrogeräten, wie z. B. Kühlschränken und Waschmaschinen, neben dem Kaufpreis auch die Betriebskosten berücksichtigen. Höhere Anschaffungskosten für ein effizienteres Gerät werden aufgrund der langen Nutzungsdauer wieder ausgeglichen.
  • Nutzereinstellungen bei Elektrogeräten beachten, die beim Energiesparen unterstützen. So lässt sich beispielsweise an Computern einstellen, wie hoch die Bildschirmhelligkeit ist, welche Programme im Hintergrund arbeiten und nach wie viel Minuten der Nichtnutzung der PC in den Ruhezustand versetzt wird.
  • Werden Glühbirnen und Halogenleuchten, die häufig in Betrieb sind, durch LED-Leuchtmittel ersetzt, reduziert sich der Stromverbrauch schnell um 70 – 90 %. Auch wenn LED-Leuchtmittel einen höheren Anschaffungspreis haben, rechnet sich der Austausch durch geringere Stromkosten bereits nach wenigen Monaten.

 

Waschen

  • Waschmaschinen und Geschirrspüler voll beladen und unnötig hohe Reinigungstemperaturen vermeiden. Moderne Wasch- und Spülmittel entfalten ihre Wirkung bereits bei 30 °C.
  • Wenn möglich auf den Einsatz von Wäschetrocknern verzichten und Wäsche an der Luft trocknen lassen.

 

Kochen und Backen

  • Die passende Herdplatte zum verwendeten Topf wählen. Eine Herdplatte, deren Durchmesser 1 cm größer als der Topf ist, verursacht einen um bis zu 30 % höheren Energieverbrauch.
  • Ebenfalls zu empfehlen ist die Verwendung eines Deckels beim Kochen, um die Wärme effektiver im Topf zu behalten. Durch den entweichenden Dampf geht besonders viel Energie verloren, bis zu 60 % können hier eingespart werden. Noch mehr Einsparung verspricht ein Schnellkochtopf, der die Garzeit deutlich verkürzt.
  • Das Erhitzen von Wasser im Wasserkocher ist nicht nur schneller, sondern wesentlich energiesparender als auf dem Elektroherd. Erhitzen Sie nie mehr Wasser als Sie benötigen.
  • Das Vorheizen des Backofens ist bei den meisten Gerichten nicht notwendig und kann entfallen. Ebenfalls reduziert sich der Energieverbrauch bei verwendeter Umluft-Funktion.

 

Kühlen

  • Fordern Sie nicht das Äußerste von Ihrem Kühlschrank in dem Sie warme Lebensmittel hinein stellen.
  • Die Kühltemperatur nicht zu tief einstellen. Für viele Lebensmittel ist eine Kühlung von weniger als 7 °C ohnehin nicht notwendig.
  • Bei Gefrierfächern genügt in der Regel eine Temperatur von -18 °C für die Aufbewahrung tiefgekühlter Lebensmittel. Ebenfalls positiv zur Senkung des Energieverbrauchs trägt das Abtauen des Gefrierfachs bei übermäßiger Eisbildung bei.
  • Eine Platzierung an warmen Standorten wie z. B. neben Küchenherd, Heizkörper oder an sonnigen Standorten für Kühl- und Gefrierschränke möglichst vermeiden. Die Platzierung in einer kühlen Speisekammer ist hier vorteilhaft. Achten Sie auch auf eine gute Luftzirkulation an den Kühlelementen auf der Rückseite, die die Wärme aus dem Kühlschrank abgeben, nur so kann er effizient arbeiten.

 

Anschaffung von neuen Elektrogeräten

  • Beim Neukauf von Elektrogeräten auf das Energielabel achten bzw. den Energieverbrauch vergleichen. Geräte mit einem höheren Preis aber einer höheren Effizienzklasse können über ihre Lebensdauer durch geringere Energiekosten insgesamt günstiger sein. Bei vielen Geräten gibt es mittlerweile die Energieeffizienzklasse A+++, die gegenüber der Klasse A eine Energieeinsparung von bis zu 50 % erreicht. Besonders effiziente Geräte finden Sie unter www.ecotopten.de
  • Bei der Anschaffung von Spül- oder Waschmaschine prüfen, ob der Einsatz eines Gerätes mit Warm- und Kaltwasseranschluss sinnvoll ist. Insbesondere wenn solarthermische Wärme zur Verfügung steht, können so Energiekosten gespart werden.
  • Ersetzte Geräte vom Stromnetz trennen und tatsächlich entsorgen. Es führt zu einem Mehrverbrauch, wenn neben dem neuen, effizienten Kühlschrank der bisher genutzte im Keller weiter an die Steckdose angeschlossen ist.

 

Weitere Informationen zum Stromsparen im Haushalt finden Sie in unserem Flyer Energiesparen im Alltag sowie bei der deutschen Stromsparinitiative. Finden Sie hier heraus, wie Ihr Haushalt im Vergleich abschneidet und wie hoch Ihr persönliches Sparpotential ist.


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