Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Hackschnitzelheizungen als häusliche Feuerstätten finden wir vor allem in der Land- und Forstwirtschaft sowie bei der Beheizung von Mehrfamilienhäusern.

Holzhackschnitzel als Brennstoff

Für den automatischen Betrieb von Holzfeuerungsanlagen muss der Brennstoff entsprechend fließfähig aufbereitet sein. Eine Möglichkeit ist die Erzeugung von Hackschnitzeln aus Holz und deren Verwertung als Brennstoff in einem Hackschnitzelheizkessel.

Hackschnitzel können aus Durchforstungsrestholz oder Schwachholz hergestellt werden. Üblich sind auch Hackschnitzel, die aus dem Restholz der Holzbe- und –verarbeitung produziert werden sowie Hackschnitzel, die bei der Landschaftspflege anfallen. Auch das Holz aus Kurzumtriebsplantagen wird häufig zu Hackschnitzeln für Heizzwecke verarbeitet. Wichtig für alle Holzbrennstoffe, die in der häuslichen Feuerstätte verwendet werden: sie müssen naturbelassen, also frei von Schadstoffen sein. 

Holzhackschnitzel können sich je nach Ausgangsmaterial erheblich in ihrer Qualität unterscheiden, zum Beispiel in der Stückigkeit, im Wassergehalt und im Rindenanteil. Für häusliche Feuerstätten sind in aller Regel hohe Brennstoffqualitäten erforderlich, also trockene Hackschnitzel gleichmäßiger und nicht zu großer Stückigkeit, weshalb sich hier Hackschnitzel aus Landschaftspflegeholz und aus Kurzumtriebsplantagen weniger eignen. Diese weisen nämlich meist einen großen Rindenanteil und damit einen großen Aschegehalt sowie einen großen Wassergehalt auf und sind schlecht lagerfähig.

 

Publikationen, Information:

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (Hrsg.): Hackschnitzelheizungen. Marktübersicht; Gülzow 2017

 


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