Straubing. 29. April 2026 Wie lässt sich Nachhaltigkeit in den Alltag integrieren und wie trägt C.A.R.M.E.N. e.V. dazu bei, dass der Informationstransfer zu diesem Thema gelingt? Ausgehend von diesen Fragestellungen nahm C.A.R.M.E.N. e.V. – vertreten von drei Mitarbeiterinnen – am diesjährigen Girls’Day am 23. April teil.
Die Online-Veranstaltung begann um 09:00 Uhr mit der Begrüßung der 20 Teilnehmerinnen, einer kurzen Kennenlernrunde und einer Kurzvorstellung von C.A.R.M.E.N. e.V. Larissa El Chami von C.A.R.M.E.N. e.V. ging dabei auf die Motivation des Netzwerks, den Handlungsbedarf sowie die Aufgabenschwerpunkte ein.
Im Anschluss startete Julia Wittenzellner von C.A.R.M.E.N. e.V. mit der Vorstellung ihres Studiums „Management erneuerbarer Energien“ für die Teilnehmerinnen. Der Bachelorstudiengang wird an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf angeboten und deckt alle erneuerbaren Energien und Sektoren ab. Larissa El Chami erzählte, warum sie sich für den Bachelorstudiengang „Regenerative Energietechnik und Energieeffizienz“ in Regensburg entschieden hatte.
Die C.A.R.M.E.N.-Mitarbeiterinnen berichteten, wie das Studium abläuft, was für Fächer dort gelehrt werden und für wen sich die Studiengänge eignen. Beruflich kann man nach dem Studium in die verschiedensten Richtungen wie in die Forschung und Wissenschaft, zu Netzbetreibern oder in die Beratung und das Management gehen – das wurde den Mädchen klar.
Nach einer kurzen Bewegungspause und einem Mitmach-Spiel startete Christina Frank von C.A.R.M.E.N. e.V. mit der Vorstellung ihres Arbeitsbereiches als Referentin und stellvertretende Abteilungsleiterin in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit. Neben dem Veranstaltungsmanagement, der Öffentlichkeits- und Pressearbeit, gehört auch die Bespielung der Social-Media-Kanäle zu den Inhalten ihrer täglichen Arbeit. Larissa El Chami stellte anschließend ihre Arbeit als Projektmanagerin und stellvertretende Abteilungsleiterin in der Abteilung LandSchafftEnergie vor. Neben der Veranstaltungsplanung und dem Referieren gehört auch die Beratung von interessierten Personen dazu. Ihre Schwerpunktthemen sind dabei die Umweltwärme und Quartierskonzepte.
Für die interaktive Challenge wurden die Teilnehmerinnen in drei Gruppen aufgeteilt und durften jeweils zusammen mit einer C.A.R.M.E.N.-Mitarbeiterin überlegen, wie wir heute in den Bereichen Schule, Ernährung und Freizeit so handeln können, dass auch kommende Generationen gut leben können. Zunächst wurden in jedem Handlungsfeld Fotos mit Negativbeispielen aufgezeigt und anschließend gemeinsam in einer Brainstorming-Runde gesammelt, wie wir Nachhaltigkeit umsetzen können. Die Mobilität spielte im Bereich Schule zum Beispiel eine Rolle: die Schülerinnen und Schüler sollen nicht alle einzeln mit dem Auto gebracht werden, sondern lieber Bus und Fahrrad nutzen oder zu Fuß gehen. Weitere Ideen waren die Nutzung von wiederverwendbaren Pausenboxen und Flaschen, um Müll zu vermeiden. Auch das Energiesparen wurde genannt: so sollen Lichter und Geräte immer ausgeschaltet werden.
Nach einer kurzen Pause mit Augen-Yoga durften die Mädchen die Ergebnisse ihrer Gruppe allen anderen vorstellen.
Um kurz vor 12:00 Uhr war der Girls’Day bei C.A.R.M.E.N. e.V. nach einer abschließenden Feedback-Runde beendet. Sofern es die Kapazitäten zulassen, wird C.A.R.M.E.N. e.V. auch im nächsten Jahr eine Veranstaltung für interessierte Mädchen anbieten.
Über den Girls’Day
Der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag ist ein bundesweites Projekt zur Berufs- und Studienorientierung von Mädchen. Am alljährlichen Aktionstag lernen Schülerinnen Berufe oder Studienfächer kennen, in denen der Frauenanteil unter 40 Prozent liegt. Angesprochen sind Mädchen ab der fünften Klasse.
