In einer Zeit, in der Klimaschutz und nachhaltige Energie immer wichtiger werden, zeigt C.A.R.M.E.N. e.V. Kommunen, die mit innovativen Projekten und engagiertem Handeln eine Vorreiterrolle übernehmen. Diese Gemeinden setzen neue Maßstäbe und beweisen, wie die Energiewende vor Ort erfolgreich gestaltet werden kann.

Standort
Eching ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Freising mit rund 14.500 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Art des Projekts
Seit 2021 gibt es in der Gemeinde ein Klimaschutzmanagement. Darauf aufbauend wurde ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet und 2022 beschlossen. Es enthält die Analyse von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen sowie einen Maßnahmenkatalog. Zudem wurde mit der Gemeinde Neufahrn eine interkommunale Wärmeplanung im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durchgeführt. Die Gemeinde bindet die Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Akteure mit ein und berät zu klimafreundlichen Maßnahmen.
Umsetzung
In Eching besteht ein Klimabeirat. Er berät den Gemeinderat und die Verwaltung bei der Erarbeitung und Umsetzung von Klimaschutzzielen und -maßnahmen. Zudem fördert er das allgemeine Verständnis und Bewusstsein für den Umwelt- und Klimaschutz und unterstützt die Kommunikation zwischen Öffentlichkeit, Verwaltung, Politik und Wissenschaft.
Auf der Website der Gemeinde wird über staatliche Förderprogramme sowie über abgeschlossene und aktuelle Förderprogramme der Gemeinde selbst informiert. Zu letzterem gehört das Förderprogramm für Balkonsolaranlagen seit dem 1. Januar 2025. Damit sollen insbesondere Mieterinnen und Mieter unterstützt werden, die keine Möglichkeit für eine PV-Dachanlage haben, aber dennoch zur dezentralen erneuerbaren Energieproduktion beitragen wollen.
Bereits 2016 trat die Gemeinde Eching dem Klimabündnis des Landkreises Freising bei und unterstützt dadurch das Ziel von 100% Erneuerbarer Energien im Landkreis. Gemeinsam mit Neufahrn stellte die Gemeinde im Juni 2023 einen Förderantrag für eine interkommunale Wärmeplanung im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Die Abschlussveranstaltung zur interkommunalen Wärmeplanung fand Anfang 2026 statt. Der Abschlussbericht ist auf der Website der Gemeinde einsehbar.
Nutzen
Ziel ist die Verringerung der Treibhausgasemissionen und die Unterstützung von Haushalten und Unternehmen bei eigenen Klimaschutzmaßnahmen. Durch die interkommunale Wärmeplanung haben die Einwohnenden sowie die Gemeinde ein Grundlage für zukünftige Entscheidungen zur klimafreundlichen Wärmeversorgung.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Gemeinde Eching.
Eine Übersicht unserer Best Practice Beispiele finden Sie hier.
