Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Buche Sonja HausEin Großteil der derzeit verwendeten Holzbrennstoffe ist Scheitholz aus dem Wald und der Flur. Etwa jeder dritte Haushalt heizt zumindest gelegentlich mit Scheitholz.
Das Stückholz wird meist aus geringwertigen Holzsortimenten gewonnen, die für die stoffliche Nutzung nicht vermarktet werden können. Der Endverbraucher erhält sein Brennholz als ofenfertige Holzscheite, lose oder abgesackt, teils auch im Container oder auf Paletten. Er kann das Brennholz aber auch halbfertig als Meterware beziehen oder es selbst im Wald "werben", also das Holz in Eigenregie im Wald rücken, spalten, sägen und nach Hause transportieren.

Haben Sie gewusst, dass Fichte mit rund 5,2 kWh/kg Trockenmasse einen höheren Heizwert hat als Buche mit „nur“ 5,0 kWh/kg Trockenmasse?

Verwirrung stiften bei den Brennstoffkunden immer wieder die unterschiedlichen Verkaufsmaße, insbesondere dann, wenn man die Preise der verschiedenen Anbieter miteinander vergleichen möchte.

Der Scheitholzmarkt ist nach wie vor stark regional geprägt. Traditionell wird Brennholz beim Waldbauern des Vertrauens gekauft, zu dem meist schon eine langjährige Geschäftsbeziehung besteht. Mit der Renaissance der Holzheizungen ist die Nachfrage nach Brennholz stark gestiegen, so dass in den letzten Jahren vermehrt auch professionelle Brennholzhändler in den Markt eingestiegen sind, die in der Regel höhere Preise für Scheitholz realisieren können.

 Aktuelle Scheitholzpreise erheben

Wie teuer ist Scheitholz im Vergleich zu Hackschnitzel, Pellets oder gar Heizöl? Die Antwort auf diese Frage finden Sie hier.

Wer trockenes und ofenfertiges Brennholz einkauft, muss die Scheite bei Außenlagerung vor Regeneinflüssen schützen.  Ein feuchter Kellerraum ist selbst für trockenes Brennholz nicht der geeignete Lagerraum, da es schimmeln und verstocken kann.