Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Wald holzDas Thema des verantwortungsbewussten Umgangs mit einer begrenzten Rohstoffressource ist nicht neu. Der Begriff der Nachhaltigkeit geht auf die Forstwirtschaft im 18. Jahrhundert zurück: Hans Carl von Carlowitz definierte 1713 in seinem Werk Silvicultura oeconomica Nachhaltigkeit als die Bewirtschaftungsweise der Wälder, bei der immer nur so viel Holz entnommen wird, wie nachwachsen kann. Ziel dabei war und bleibt es, die Regenerationsfähigkeit des Waldes zu erhalten. Somit ist der Nachhaltigkeitsgedanke historisch betrachtet in der Forstwirtschaft tiefer verankert als in vielen anderen Wirtschaftsbranchen.

Eine Reihe von Instituten ist seit vielen Jahren mit der Bewertung der Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit von Baustoffen befasst. Auch Naturbaustoffe können durchaus belastet sein, z. B. werden Naturfasern teilweise unter Einsatz von Bioziden, Fungiziden oder Herbiziden produziert und bei der Bearbeitung bzw. Verarbeitung mit Klebern, Beschichtungen, Lösemitteln, Funktionszusätzen wie Brandschutzmittel, Mottenschutz im Werk oder auf der Baustelle ausgerüstet. Auf den Einsatz von gesundheitsgefährdenden und umweltrelevanten Stoffen sollte dabei grundsätzlich verzichtet werden.


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