Neue C.A.R.M.E.N.-Publikation: Regionalität als messbarer Umweltvorteil

Die neue Fachinformation von C.A.R.M.E.N. e. V. zeigt, wie sich transportbedingte Treibhausgasemissionen von Holz als Umweltkriterium in öffentliche Bauvergaben integrieren lassen. Im Fokus steht ein messbares Klimaziel, wobei die Bewertung auf objektiven und nicht diskriminierenden Merkmalen wie Transportdistanz, Logistik und Emissionsfaktoren basiert. Sie ist unabhängig von spezifischen Zertifizierungssystemen und kann so ausgestaltet werden, dass sie an die geltenden vergaberechtlichen Rahmenbedingungen anschlussfähig ist.

Titelblatt der Broschüre: "Regionalität als messbarer Umweltvorteil"

Der Leitfaden bietet eine praxisnahe, dreistufige Bewertungslogik: von der Definition geeigneter Mindestanforderungen über die Ausgestaltung von Zuschlagskriterien bis hin zur strukturierten Nachweisführung durch die Bieter. Ergänzend werden Formulierungshilfen für Leistungsbeschreibungen und Bietererklärungen angeboten. Damit erhalten Vergabestellen ein Instrument, um klimabezogene Kriterien systematisch einzubinden und die Emissionsbilanz von Bauvorhaben zu verbessern.

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.


Weitere Informationen

Informationen rund um das Thema Bauen (Ansprechpartner, Veranstaltungstermine, Publikationen…) bietet C.A.R.M.E.N. auf einer Themenseite zu Nachhaltig Bauen und Sanieren an.