Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing 4. September 2020 Im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Anschaffung von Abfallentsorgungsfahrzeugen und Kehrmaschinen mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb. Die Förderquoten betragen bis zu 60%. Untersützt werden auch Investitionen in die Wasserstoff-Infrastruktur und in Wartungseinrichtungen. Anträge müssen bis zum 15.10.2020 eingereicht werden.

now-gmbh.de/bundesfoerderung-wasserstoff-und-brennstoffzelle


 

Straubing 25. August 2020 Der Schweizer Felix Egolf ist mit einem VW ID 3 von Zwickau nach Schaffhausen gefahren ohne Nachzuladen. Dazu sollte man wissen, dass das Fahrzeug mit einem 58 kWh Akku eine Reichweite nach WLTP-Norm von 420 km hat, die zurückgelegte Strecke aber 530 km beträgt. Möglich wird dies durch eine energiesparende Fahrweise, die unter dem Namen "Hypermiling" bekannt ist. Hirbei ist ein vorauschauender und gelassener Fahrstil nötig, den Felix Egolf im Laufe der Jahre immer mehr optimiert hat und damit schon einige Sparrekorde aufgestellt hat. So ist der Schweizer auf der Autobahn meistens auf der rechten Fahrspur mit LKW-Tempo unterwegs und erreicht damit mit seinem 20 Jahre alten Golf Diesel einen Verbrauch von 3,5 Liter auf 100 Kilometer. DSCN0258Elektroautos haben aufgrund der Rekuperation und des nahezu gleichbleibenden Wirkungsgrades der E-Maschine zwar ein geringere Abhängigkeit des Energieverbrauches vom Fahrer. Dennoch zeigt sich auch hier ein starker Einfluß durch den "Gasfuss".

srf.ch/hypermiling
ecomento.de/id3-reichweitenrekord

 

Straubing 7. August 2020 Der Bund ruft Handwerksunternehmen und KMU auf, sich an der aktuellen Förderrichtlinie für elektrische Nutzfahrzeuge zu beteiligen. Das Programm richtet sich an diejenigen, die zeitnah den Fuhrpark auf elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge umstellen und dazu auch Investitionen in die notwendige Lade-Infrastruktur tätigen wollen. Dafür stellt das BMVI im passenden Flottenaustauschprogramm ca. 50 Mio. EUR bereit. Das Förderverfahren wird als Windhund-Verfahren umgesetzt. Anträge können bis zum 14.September eingereicht werden. Gefördert werden straßengebundene Elektrofahrzeuge der europäischen Fahrzeugklassen N1, N2 und N3, also Fahrzeuge zur Güterbeförderung.

now-gmbh/foerderrichtlinie

 

Straubing 29. Juli 2020 Plug in Hybride sind Fahrzeuge, die sowohl mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden – als auch rein elektrisch etwa 30 bis 60 Kilometer mit einer Akkuladung weit kommen. Damit wird diese Automobil-Kategorie als „das Beste aus zwei Welten“ angepriesen.

Doch in der Realität angekommen kann die Welt anders aussehen. Denn die Steckdosen-Hybride leiden unter dem Mehrgewicht von oft 200 kg. Dadurch wird der verbesserte Antriebswirkungsgrad geschmälert. Noch dazu sind – wie die Marktentwicklung zeigt – diese Fahrzeuge eher in leistungsstarken Segmenten vertreten.

Plug in Hybride sind optimal, sobald das Ladekabel regelmäßig genutzt wird um den Akku für die nächste Pendelstrecke aufzuladen. Falls dann noch grüner Strom durch die Kabelstränge fließt, verbessert sich die Ökobilanz, da fossiler Kraftstoff eingespart wird. Sobald das Ladekabel jedoch im Kofferraum verstaubt, stellt sich die Frage nach dem Sinn der Zusatzlast aus Akku und Elektromaschine.

Mehr Transparenz könnte jedoch die Vorzüge und Grenzen ins richtige Licht rücken. Dazu sollte den Kunden der Verbrauch im rein elektrischem- und im reinem Benzin-Betrieb mitgeteilt werden. Kombinierte Verbräuche – nur diese werden meist von den Herstellern gesetzeskonform genannt - spucken immer noch einen realitätsfernen Kraftstoffverbrauch aus, der nur mit einem hohen Akku Fahranteil und gemäßigtem Fahrstil erreichbar ist. Das „Beste“ lässt sich also nur erreichen, sobald das „Schlechte“ aus zwei Welten vermieden wird.

Mehr dazu unter:
Agora-Verkehrswende

ADAC Plug-in-Hybrid

Straubing 6. Juli 2020 In Deutschland wurden im Juni diesen Jahres etwa 220.000 Fahrzeuge zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stellt dies einen Rückgang von etwa 30 % dar. Entgegen dem Trend wurden 8.119 Elektroautos zugelassen, was einem Zuwachs von etwa 40% entspricht. Ursache hierfür dürfte neben dem größeren Angebot auch die verbesserte Förderung beim Neukauf sein. Auch die Zahl der Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Antriebe ist deutlich gestiegen. CNG-Fahrzeuge konnten von dem Boom nicht profitieren. Ihr Anteil an den Gesamtzulassungen beträgt 0,3%. 

Auch der duurchschnittliche CO2-Ausstoß aller neuen PkW Modelle geht zurück und beträgt nach dem aktuellen Testverfahren WLTP 150,2 g/km und damit etwa 4 Prozent weniger. 

KBA-Fahrzeugzulassungen-Juni 2020


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