Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 24. September 2019* Zum Jahresende 2021 müssen die neu abverkauften PKW in der EU einen Zielwert von 95 g/km Kohlendioxid einhalten. Dies entspricht einem Verbrauch von unter 4 Liter Benzin auf 100 km nach dem alten Meßverfahren NEFZ. Aktuell liegt der Flottenwert bei etwa 120 g/km. Damit sind also erhebliche Anstrengungen nötig, um die vereinbarten Ziele zu erreichen.

Die Agora Verkehswende hat nun zusammen mit dem ICCT einen Bericht mit dem Titel "Auf der Zielgeraden" veröffentlicht. Hierin werden die Maßnahmen beschrieben, mit denen die drei deutschen Hersteller die nahenden Vorgaben einhalten wollen.

Die hieseigen Hersteller müssen demnach erhelbliche Maßnahmen in den Markt einführen, um trotz dem Größen- und Gewichtszuwachs der Fahrzeuge in den letzten Jahren den Ausstoß von Kohlendioxid zu reduzieren. So sollen neue Fahrzeuge beim Gewicht abspecken und zugleich mit neuer Technologie zur Verbrauchsreduzierung ausgestattet werden. Hierzu zählen die Einführung eines 48 Volt (Mild-Hybrid) Systems, um Bremsenergie nutzbar zu machen sowie weitere Innovationen wie ein verbessertes Wärmemanagement oder ein Solardach. Den Hauptanteil werden jedoch Elektroantriebe stemmen müssen, die sowohl ausschließlich, als auch in Kombination mit einem Verbrennungsmotor (Plug-In-Hybrid) den Verbrauch drosseln müssen.

"Auf der Zielgeraden"

 

49 2019C.A.R.M.E.N.-Fachgespräch mit landmobile e.V. in Mühldorf am Inn

Straubing, 23. September 2019* Das Angebot an Lieferfahrzeugen mit Elektroantrieb nimmt zu und unter gewissen Rahmenbedingungen können diese bereits konkurrenzfähig zu üblichen Fahrzeugen sein. Aus diesem Grund veranstaltet C.A.R.M.E.N. e.V. am 22. Oktober das Fachgespräch „Lieferverkehr mit E-Mobilität?“ in Mühldorf am Inn. Die Veranstaltung in Kooperation mit landmobile e.V. möchte die E-Mobilität im ländlichen Raum sowohl aus dem Blickwinkel der Fahrzeug- als auch der Ladeinfrastruktur beleuchten.

Straubing, 29. Juli 2019 Synthetische Kraftstoffe sind eine Zukunftsoption um den Verkehr klimaverträglicher zu gestalten. In künftigen Szenarien erlauben Sie die Nutzung von überschüssigem erneuerbaren Strom. Zu jetzigen Kraftstoffen konkurrenzfähige Preise können zustande kommen, sobald die Rahmenbedingungen dies zulassen. Viele Fragen, die in einem Cluster-Treffen von Bayern Innovativ am 17. Juli in Nürnberg thematisiert wurden. Zusätzlich zu den Bio-Kraftstoffen sollen die Erneuerbaren Kraftstoffe in den nächsten Jahrzehnten die Abkehr von Öl und Gas beschleunigen. Diese Kraftstoffe könnten in Form von Methan schon jetzt übliches Erdgas und Biogas ergänzen oder als Wasserstoff auf dem Markt kommen.

Vor dem Hintergrund des Klimaschutzes sind jedoch auch zwei Aspekte von Bedeutung, nämlich die deutliche Reduzierung des Ölverbrauches für mobile Zwecke schon heute und die nach Jürgen KARL von der UNI Erlangen-Nürnberg erwünschte Erhöhung der Kosten für Kohlendioxid.

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MobilitätStraubing, 4. Juni 2019 * Am 1. und 2. Juli 2019 findet in Straubing das bereits 27. Symposium von C.A.R.M.E.N. e.V. mit dem Titel „Energie- & Ressourcenwende: Impulse aus dem ländlichen Raum“ statt. In zwölf teilweise parallel stattfindenden Fachblöcken beschäftigen sich über 60 Referenten und Moderatoren mit Nachwachsenden Rohstoffen, Erneuerbaren Energien und nachhaltiger Ressourcennutzung. Ein Fachblock widmet sich am Dienstag der Mobilitätswende.

schnellladenStraubing, 10. Mai 2019 In Ergänzung zum Bundesprogramm fördert Bayern den Aufbau von Normalladepunkte. Hierbei handelt es sich um Wechselstromladepunkte mit einer Leistung von max 22 kW. Die Förderung soll dazu dienen, dass die Zahl der Ladepunkte in Bayern bis 2020 auf 7000 steigt. Die Ladesäulen müssen öffentlich zugänglich sein. Die Förderung erfolgt über einen Investitionskostenzuschuß.

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