Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing 13.10.2020 Eigenheimbesitzer, aber auch Mieter oder DSCF1099 HMWohnungseigentümergemeinschaften können ab 24.11.2020 aus dem KFW Programm 440 eine Förderung für private Ladepunkte erhalten. Die Förderhöhe richtet sich nach der Anzahl der Ladepunkte und beträgt 900 € je Ladepunkt bei einer Ladeleistung von 11 kW. Voraussetzung für eine Förderung ist eine intelligent gesteuerte Ladestation, die mit anderen Komponenten des Stromnetzes kommuniziert und die Nutzung von Erneuerbaren Strom. So kann z. B. PV-Strom gezielt zum Aufladen des Elektrofahrzeuges genutzt werden.

Der Förderbetrag richtet sich nach der Anzahl der Ladepunkte und beträgt hierfür je 900€ sobald die Gesamtkosten diesen Wert überschreiten. Für die Ermittlung der Gesamtkosten können neben der Ladestation auch die Investitionen für das Energiemanagement und die Aufwendungen für den Anschluß berücksichtigt werden. 

www.kfw.de/Ladestationen-für-Elektroautos-Wohngebäude-440

 https://www.carmen-ev.de/infothek/foerderung/mobilitaet

Straubing, 18. September 2020 Airbus hat nun Flugzeugkonzepte vorgestellt, die nicht mehr mit Kerosin sondern mit grünem Wasserstoff fliegen sollen. Erst auf den zweiten Blick unterscheiden sich einige Konzepte von den bisherigen Flugzeugen. Der Flügel  ist dünner und wirkt gestreckter. Zusätzlich fehlen am Flugzeugheck die Passagierfenster. Hier sind nämlich die Tanks für den flüssigen Wasserstoff untergebracht. Bis 2035 soll der neue Treibstoff praxisreif sein. Um die Flugzeuge sowie die Logistik bis dahin entwickeln und erproben zu können, müssten bis in 5 Jahren die Einsatzstrategien festgelegt werden. Für die Fluhäfen müsste dann eine neue Logistik für die Betankung der Flugzeuge aufgebaut werden. Wasserstoff könnte dann aus Solar- oder Windstrom gewonnen werden und zum Beispiel gasförmig über Pipeline transportiert werden. Am Flughafen könnte der Treibstoff dann verflüssigt an Flugzeuge vertankt werden. Neben dem Vorteil bei den Treibhausgasen ergeben sich also enorme logistische Herausforderungen. Und auch ein weiteres Problem ist beim Flieggen in großen Höhen zu beachten. Wasser aus der Verbrennung von Wasserstoff fördert die Bildung von Kondensstreifen, die den Treibhauseffekt verstärken.

www.aero.de/So-stellt-sich-Airbus-emissionsfreies-Fliegen-vor

 

 

Straubing 4. September 2020 Im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Anschaffung von Abfallentsorgungsfahrzeugen und Kehrmaschinen mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb. Die Förderquoten betragen bis zu 60%. Untersützt werden auch Investitionen in die Wasserstoff-Infrastruktur und in Wartungseinrichtungen. Anträge müssen bis zum 15.10.2020 eingereicht werden.

now-gmbh.de/bundesfoerderung-wasserstoff-und-brennstoffzelle


 

Straubing 25. August 2020 Der Schweizer Felix Egolf ist mit einem VW ID 3 von Zwickau nach Schaffhausen gefahren ohne Nachzuladen. Dazu sollte man wissen, dass das Fahrzeug mit einem 58 kWh Akku eine Reichweite nach WLTP-Norm von 420 km hat, die zurückgelegte Strecke aber 530 km beträgt. Möglich wird dies durch eine energiesparende Fahrweise, die unter dem Namen "Hypermiling" bekannt ist. Hirbei ist ein vorauschauender und gelassener Fahrstil nötig, den Felix Egolf im Laufe der Jahre immer mehr optimiert hat und damit schon einige Sparrekorde aufgestellt hat. So ist der Schweizer auf der Autobahn meistens auf der rechten Fahrspur mit LKW-Tempo unterwegs und erreicht damit mit seinem 20 Jahre alten Golf Diesel einen Verbrauch von 3,5 Liter auf 100 Kilometer. DSCN0258Elektroautos haben aufgrund der Rekuperation und des nahezu gleichbleibenden Wirkungsgrades der E-Maschine zwar ein geringere Abhängigkeit des Energieverbrauches vom Fahrer. Dennoch zeigt sich auch hier ein starker Einfluß durch den "Gasfuss".

srf.ch/hypermiling
ecomento.de/id3-reichweitenrekord

 

Straubing 7. August 2020 Der Bund ruft Handwerksunternehmen und KMU auf, sich an der aktuellen Förderrichtlinie für elektrische Nutzfahrzeuge zu beteiligen. Das Programm richtet sich an diejenigen, die zeitnah den Fuhrpark auf elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge umstellen und dazu auch Investitionen in die notwendige Lade-Infrastruktur tätigen wollen. Dafür stellt das BMVI im passenden Flottenaustauschprogramm ca. 50 Mio. EUR bereit. Das Förderverfahren wird als Windhund-Verfahren umgesetzt. Anträge können bis zum 14.September eingereicht werden. Gefördert werden straßengebundene Elektrofahrzeuge der europäischen Fahrzeugklassen N1, N2 und N3, also Fahrzeuge zur Güterbeförderung.

now-gmbh/foerderrichtlinie

 


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