Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 20. Juli 2017 * Das Netzwerk Lebensraum Feldflur setzt sich für die Förderung von Wildpflanzen-Anbau ein. Dabei können die Artenvielfalt und der Grundwasserschutz von dem Anbau profitieren. Im Rahmen einer Feldbegehung des Netzwerks in Lingen präsentierte Josef Schröter, ein Landwirt aus dem Emsland, seine Erfahrungen mit dem Anbau von Wildpflanzen. So sei die Förderung der Artenvielfalt in der Feldflur nur mit Förderung möglich.

Straubing, 20. Juli 2017 * Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) hat in ganz Deutschland Repoweringmaßnahmen an Biogasanlagen und deren energetische und ökonomische Auswirkungen verglichen und befragte dazu 866 Biogasanlagenbetreiber. Im Rahmen der Befragung gaben rund ein Viertel Auskunft über die Maßnahmen, die Art und Weise der Durchführung sowie die individuellen Beweggründe und Anlagenkonzepte. Zudem wurden Einschätzungen zum Erfolg der Repoweringmaßnahmen in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit, Emissionsminderung und Effizienzsteigerung ausgesprochen.

Straubing, 19. Juli 2017 * Am 6. Juli 2017 hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) die erste Ausschreibungsrunde für Strom aus Biomasseanlagen eröffnet. Die Ausschreibungen dienen zur Ermittlung der anzulegenden Werte für Strom aus Biomasseanlagen. Dieser Wert ist Berechnungsgrundlage für die Höhe des Zahlungsanspruchs (Marktprämie). Es findet jährlich eine Gebotsrunde statt. Der Gebotstermin für 2017 ist der 1. September. Die Gebote müssen innerhalb der Zugangsfrist bis zum 1. September 2017 (24:00 Uhr) bei der Bundesnetzagentur mit Standort in Bonn eingegangen sein. Eine weitere Teilnahmevoraussetzung ist eine behördliche Genehmigung zur Errichtung der Biomasseanlage und die Meldung an das Anlagenregister, welche bis zum 11. August 2017 erfolgen muss.

Straubing, 12. Juli 2017 * Der Fachverband Biogas e.V. bietet auf seiner Homepage eine Liste mit Referenzanlagen. Über die "Visible Layers" können gezielt Anlagen aus den Kategorien Wärmenutzung, Nachwachsende Rohstoffe oder flexibel gesucht werden.

Straubing, 07. Juli 2017 * Im Verbundprojekt „Monitoring des Biomethan-Produktionsprozesses“ (MONA) werden die verschiedenen Aufbereitungsprozesse für Biomethan genauer betrachtet. Abschließend schnitten die Aminwäschen bezüglich der Methanemissionen von allen untersuchten Verfahren am besten ab. Mit Aufbereitungskosten von 0,66 bis 0,83 Cent pro kWhHs hatten die untersuchten Anlagen mit einem Aufbereitungsvolumen von 2.800 mn³/h Rohgas die Nase vorne.