Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Neue Fachinformation herausgegeben unter Mitwirkung von C.A.R.M.E.N .e.V.

Seit Inkrafttreten des EEG 2017 existiert zwar die Möglichkeit einer 10-jährigen Weiterförderung für Biogasanlagen, dies allerdings bei reduzierten Vergütungssätzen. Nicht zuletzt deshalb steigt das Interesse an einer zusätzlichen oder insgesamt alternativen Vermarktung von Biogas und dessen Produkten außerhalb des EEGs. Die neue Schriftenreihe diskutiert die alternative Biogas-Aufbereitung am Standort der Biogasanlage mit anschließender Vermarktung des Biomethans als „Kraftstoff“ am Einspeisepunkt des Erdgasnetzes oder durch direkte Belieferung einer (Hof-)Tankstelle.

Zwei Werke der KTBL sind nun in neuer Auflage erschienen. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen den „Faustzahlen für die Landwirtschaft“ und der „Betriebsplanung Landwirtschaft 2018/19“? Die Faustzahlen dienen zum Nachschlagen, die Betriebsplanung Landwirtschaft hilft bei eigenen Planungen und Berechnungen. Gerade für die Aus- und Weiterbildung ist dies sehr hilfreich!

Die Klimaschutzziele der Bundesregierung sind nur zu erreichen, wenn insbesondere auch der Verkehrssektor einen angemessenen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leistet, heißt es in einem aktuellen Positionspapier der nordrhein-westfälischen Landesgruppen der Energieverbände BDEW, VKU und DVGW. Sowohl Elektro- als auch Gasmobilität seien notwendig, um kurz- und mittelfristig Benzin- und Dieselantriebe zu ersetzen.

Im Oktober 2019 findet in Schwäbisch Hall eine internationale Konferenz zum Thema „Fortschritt bei der Biomethan-Mobilität“ statt. Die Individualmobilität bewegt sich auf eine Krise zu. Gründe dafür sind die steigenden Benzinpreise, eine zunehmende Limitierung bestimmter Motorentypen in den Umweltzonen deutscher Städte und die Rücksicht auf die verursachten Emissionen. All diese Einschränkungen stellen die traditionellen Mobilitätslösungen immer mehr in Frage. Bei der Konferenz sollen Lösungen diskutiert werden. Hierzu werden auch eigene Veröffentlichungen angenommen. Das Call for Papers läuft ab sofort bis 1. März 2019.

Nach dem Erfolg der Stadtwerke Nürtingen mit dem Projekt „Bienenstrom“ setzen ab 2019 auch die Stadtwerke Lünen bei der Produktion von Ökostrom auf Wildpflanzen. Mit ihrem Umweltprojekt „SWL-EnergieBiene“ leisten sie nicht nur einen wichtigen Beitrag für die Energiewende, sondern verwandeln Teile der Lippestadt in blütenreiche Lebensräume für Insekten.

Zwei bis drei Demonstrationsflächen sollen ab 2019 für den Wildpflanzenanbau zur Verfügung stehen. Dort wird angebaut, geerntet und der Aufwuchs in der Biogasanlage der Stadtwerke-Tochter Bioenergie GmbH & Co. Kg vergärt. Die so erzeugte umweltfreundliche Energie wird dann direkt in das örtliche Versorgungsnetz eingespeist.


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok