Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 01. August 2018 * Die Bundesnetzagentur hat nach knapp einjähriger Konsultation nun den Leitfaden zum Einspeisemanagement 3.0 veröffentlicht. Darin gibt die Behörde ihr Grundverständnis zur Anwendung der Regelungen des Einspeisemanagements nach §§ 14, 15 EEG 2017 und ihre Einschätzung zu wesentlichen Praxisfragen wieder. Sie legt insbesondere dar, welche Berechnungsmethoden zur Ermittlung der Entschädigungszahlungen aus ihrer Sicht sachgerecht erscheinen. In Diskussion steht dabei nach wie vor die Entschädigung von Anlagen in der Direktvermarktung. Vieles hängt dabei von dem gegenseitigen Informationsfluss ab. Offen bleibt auch, inwieweit der geltende Rechtsrahmen zur Lösung der Probleme einer Anpassung bedarf. Weitere Informationen finden Sie hier.

Straubing, 31. Juli 2018 * Invasive Pflanzenarten sind mittlerweile zu einem großen Problem der Betreuung von Begleitflächen, Parks und auch Vorgärten geworden. Vergärung ist eine sinnvolle Strategie zur Bekämpfung der Ausbreitung aller Pflanzenteile, wie eine kürzlich erschienene Studie aus der Schweiz belegt. Gerade der Japanknöterich entwickelt sich mehr und mehr zu einer lästigen invasiven Pflanze und stellt das Fachpersonal zur Pflege von Begleitflächen etc. vor enorme Herausforderungen. Laut einer Studie des Schweizer Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL eignet sich sowohl Vergärung als auch Kompostierung dazu, die Ausbreitungswege dieser Pflanzen zu unterbrechen. Mandeln von Erdmandelgras und Rhizome von Japanknöterich werden insbesondere in der Vergärung nach spätestens drei Wochen restlos abgetötet. Voraussetzung für eine effektive Vermeidung einer weiteren Ausbreitung ist die fachgerechte Trennung von frischem Grüngut und Fertigprodukten.

Straubing, 31. Juli 2018 * Seit September 2017 führt die Bundesnetzagentur Ausschreibungen zur Ermittlung der anzulegenden Werte für Strom aus Biomasseanlagen (feste Biomasse und Biogas) durch. Der ermittelte anzulegende Wert dient als Berechnungsgrundlage für die Höhe des Zahlungsanspruchs (Marktprämie). Es wird eine Gebotsrunde pro Jahr durchgeführt. Die Höhe der Zahlungen wird für alle ab dem 1. Januar 2017 neu in Betrieb genommenen Biomasseanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 150 Kilowatt bis 20 Megawatt durch Ausschreibungen ermittelt. Es werden nur Anlagen ausgenommen, welche vor dem 1. Januar 2017 nach dem Bundesimmissionschutzgesetz (BImSchG) oder einer sonstigen Bestimmung des Bundesrechts genehmigt wurden oder die einer Baugenehmigung bedurften und diese erhalten haben, wenn die Anlagen bis zum 31. Dezember 2018 in Betrieb genommen werden. Anlagen, die vor dem 1. Januar 2017 ausschließlich mit Biomasse betrieben wurden, können sich unabhängig von einer Mindestgröße an den Ausschreibungen beteiligen, wenn der Zahlungsanspruch nach dem EEG für den von ihnen erzeugten Strom zum Zeitpunkt des Ausschreibungstermins noch für höchstens acht Jahre besteht.

Straubing, 25. Juli 2018 * Die Auslobungsphase zum diesjährigen INNOVATIONSPREIS DER DEUTSCHEN GASWIRTSCHAFT hat begonnen. Die ASUE freut sich auf viele spannende Projekte rund um das Thema Gas. Die Verbände der Gaswirtschaft veranstalten zum zwanzigsten Mal den INNOVATIONSPREIS DER DEUTSCHEN GASWIRTSCHAFT. Mit der Verleihung des Preises wollen wir auch in diesem Jahr Projekte und Konzepte einer breiten Öffentlichkeit näherbringen, die die innovativen und zukunftsfähigen Potenziale des Energieträgers Erdgas und der erneuerbaren Gase aufzeigen.

Straubing, 19. Juli 2018 * Die neue Broschüre des Fachverbandes Biogas steht seit heute im Netz. „Düngen mit Gärprodukten" heißt das 68 Seiten umfassende Werk, das in Kooperation mit der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) und der Gütegemeinschaft Gärprodukte (GGG) entstanden ist.


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