Die Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus schreiben gemeinsam mit der Ernst-Pelz-Stiftung auch im Jahr 2026 wieder den renommierten Ernst-Pelz-Preis sowie den Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe aus. Beide Preise sind mit je 10.000 € dotiert.
Gesucht werden Projekte, Produkte, Verfahren oder unternehmerische Initiativen, die sich – im Bereich der energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe (Bioenergie) und/ oder im Bereich der stofflichen Nutzung – durch besondere Innovationskraft und Praxisnähe auszeichnen und damit einen vorbildlichen Beitrag zur Förderung Nachwachsender Rohstoffe leisten.
Beispiele preiswürdiger Beiträge:
- Effiziente und nachhaltige Bioenergiesysteme für Wärme, Strom oder Mobilität
- Innovative Konzepte zur Nutzung von Biomasse, Biogas oder Holzenergie
- Produkte und Projekte im Bereich der Bioökonomie
- Entwicklungen zu biobasierten Materialien, Verfahren und Prozessen
- Kopplung der stofflichen und energetischen Nutzung z.B. in integrierten Bioraffinerie-Konzepten
Teilnehmen können Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen, Kommunen, Initiativen und Einzelpersonen.
Bewerbungsschluss ist der 30. April 2026. Die eingereichten Bewerbungen werden bei der Vergabe beider Preise berücksichtigt.
Der Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe und der Ernst-Pelz-Preis gehören seit über 30 Jahren zu den bedeutendsten Auszeichnungen zur Förderung nachwachsender Rohstoffe. Seit 1992 werden die Preise jährlich in Kooperation mit C.A.R.M.E.N. e.V. vergeben. Die feierliche Preisverleihung findet am 6. Juli 2026 im Herzogschloss Straubing im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums des Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe statt.
