Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


WKA-Wald 1In der Regel liegen die für eine Nutzung in Frage kommenden Waldflächen in größerer Entfernung zu umliegenden Siedlungsgebieten. Dieser Umstand bietet eine Reihe von Vorteilen in Bezug auf die Akzeptanzsteigerung durch die Bevölkerung.

Windströmung Wald

Der Standort Wald führt im Vergleich zu exponierten Standorten zu einer hohen Geländerauigkeit. Eine Folge davon sind merklich höhere Turbulenzgrade. Daher muss auf Waldstandorten die Nabenhöhe hoch genug liegen, um die Luftschichten auszunutzen, in denen wieder gleichmäßigere Strömungsbedingungen vorherrschen. Die vom Rotor überstrichene Fläche muss deutlich über den Baumwipfeln liegen, um Beeinträchtigungen der Fauna, wie sie z. B. durch Vogelschlag oder der Störung von Vogelflugrouten auftreten, zu minimieren. Um die Gefahr für Vögel und Fledermäuse zu minimieren, sollte die Anlage in der Lage sein, sich zu voreingestellten Zeiten, z. B. bei Vogelzugzeiten, automatisch abzuschalten.

Grundsätzlich ist vorab zu prüfen, ob die Errichtung von Windenergieanlagen aus regionalplanerischer Sicht ausgeschlossen ist.

WKA-Wald 2Wenn Windenergieanlagen auf Waldstandorten errichtet werden, geschieht dies grundsätzlich in Wirtschaftswäldern. Diese stellen trotz ihrer holzwirtschaftlichen Nutzung einen Lebensraum für Flora und Fauna dar, den es zu schützen gilt. Daher gelten besondere Anforderungen, die bereits vor Beginn der Bauphase zu berücksichtigen sind.

Bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme eines Windenergievorhabens an einem Waldstandort gilt es, bestimmte Planungs- und Realisierungsschritte zu absolvieren.


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