Die Rolle der Geothermie in der Energiewende
Oberflächennahe Geothermie gilt als eine vielversprechende Technologie für eine nachhaltige Wärme- und Kälteversorgung. Die kohlenstofffreie Energieversorgung nutzt die im Boden gespeicherte Energie und kann einen wichtigen Beitrag zur Senkung von Treibhausgasemissionen leisten.
Doch wie wird Geothermie in der Öffentlichkeit wahrgenommen? Welche Chancen und Herausforderungen sehen unterschiedliche Akteure – von der Bevölkerung bis hin zu kommunalen Versorgern?
Die Diskussionsrunde am 27. August um 18 Uhr widmet sich diesen Fragen und beleuchtet die Rolle der Geothermie in der Energiewende aus verschiedenen Perspektiven.
Prof. Dr. Cornelia Wolf und Daniel Bendahan Bitton (M.A.) von der Professur für Online-Kommunikation am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig präsentieren Ergebnisse ihrer Forschung zur öffentlichen Positionierung und Wahrnehmung von Geothermie. Sie zeigen auf, welche Vorteile und Herausforderungen aus Sicht relevanter Stakeholder und der Bevölkerung bestehen.
Ergänzt wird dies durch eine praxisnahe Perspektive: Dipl.Ing. Günter Winter, Geschäftsführer der Stadtwerke Straubing, gibt Einblicke in die konkrete Anwendung oberflächennaher Geothermie in Straubing und berichtet aus der kommunalen Umsetzung.
Prof. Dr. Thomas Vienken, Leiter des Fachgebiets Geothermie an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und am TUM Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit, ordnet die technologischen Potenziale und Herausforderungen wissenschaftlich ein.
