Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Das Marktpotenzial, das sich deutschland­weit für die Verwendung von Raps-Bitumen-Emulsionen für Oberflächen­behandlungen ergibt, beläuft sich bei einem Marktanteil von 10% auf rund 40.000 t Emulsion (entsprechend 2.500 t Rapsöl). Die Branchen­aktivitäten zeigen jedoch, dass Oberflächenbehandlungen mit Rapsöl vielleicht auch nur der erste Schritt sind, um eine neue Ära einzuläuten: Die Verwendung (anderer) Nachwachsender Rohstoffe (als Holz) in der Baubranche.

So gibt es mittlerweile Rapsöl basierte bituminöse Dach- und Dichtungsbahnen auf dem Markt. Auch sie vereinen Umweltvorteile mit Qualitätsverbesserung (Alterungs- und Brandverhalten) – bei gleichzeitiger Kosten­neutralität.

 

Die Vorteile, die der Zusatz von Rapsöl zu Bitumen im Allgemeinen bietet, lassen langfristig durchaus seine Anwendung in der gesamten Bitumenproduktion (Deutschland 2011: 3,9 Mio. t) möglich erscheinen - erste Ansätze hierzu existieren bereits. Würde das gesamte in Deutschland produzierte Bitumen mit 5% Rapsöl additiviert, würden dafür ca. 200.000 Tonnen Rapsöl benötigt. Daraus resultierte eine dauerhafte Bindung von rund 1 Mio. Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.


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