Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


DSC 3405In den letzten Jahren kam Kinderspielzeug aufgrund gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe immer wieder in Verruf. Alternativen zu synthetischen Materialien gibt es mittlerweile wieder reichlich: von Stofftieren aus (Bio-) Baumwolle über Holzspielzeug bis hin zu Spielmaterialien aus Biokunststoff.

Nicht nur im Bereich von Malkreiden, Fingerfarben etc. kann man mittlerweile auf Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen zurückgreifen. Diese sind werkstofflich recycelbar. Holzspielzeug, das entweder unbehandelt oder mit umweltverträglichen Farben auf Basis nachwachsender Rohstoffe eingefärbt ist, ist altbekannt und bewährt.

DSC 3439Inzwischen gibt es auch Spielzeug aus sogenannten Biokunststoffen, die entweder aus Pflanzenölen, - stärke, oder -zuckern hergestellt werden. Aus dem Bio-Kunststoff Polymilchsäure (PLA), der zu ca. 70 % aus nachhaltig angebauter Maisstärke besteht findet man z. B. Garten- und Sandelspielzeug. So wie andere herkömmliche Kunststoffe sind diese biobasierten Kunststoffe auch werkstofflich recycelbar. Teilweise können die Kunden das Spielzeug später beim Hersteller kostenfrei ins Recycling geben.

DSC 3412Auch der sogenannte "Playmais" ist sicherlich vielen Eltern ein Begriff. Er wird aus Maisgries hergestellt, wobei das komplette Maiskorn genutzt wird und nicht nur die Maisstärke. Er bietet Kindern unbegrenzte Gestaltungs- und Bastelmöglichkeiten, ist 100 % natürlich, biologisch abbaubar, gesundheitlich unbedenklich und frei von Schadstoffen und mit Lebensmittelfarben eingefärbt und läßt sich einfach mit Wasser zusammen kleben.

Branchenadressen der Hersteller von Spielzeug aus Holz oder Biokunststoffen sowie Stofftiere aus Bio-Baumwolle finden Sie hier.


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