Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Die Herstellung von biobasiertem PE, einem sogenannten Drop-In-Biokunststoff, ist mit der Herstellung von fossil-basiertem PE weitestgehend identisch. Die beiden Prozesse unterscheiden sich aber in der Gewinnung des Grundbausteins bzw. Monomeres Ethylen. Im Fall von biobasiertem PE wird Zucker oder Stärke mit Hilfe von Hefen fermentiert (=vergoren) und das dabei entstehende Ethanol durch Dehydratisierung zu Ethylen umgewandelt. Sowohl das dabei gewonnene Ethylen, als auch das daraus hergestellte Polyethylen sind mit den petrochemisch erzeugten Produkten identisch. 

Ähnlich wie bei Biokraftstoffen lassen sich daher zur Produktion auch Mischungen mit unterschiedlich hohem Anteil biobasierten Ethylens verwenden. Auch das entstandene biobasierte PE lässt sich mit konventionellem PE mischen. Um den Anteil biobasierter Rohstoffe in den Endprodukten bestimmen zu können, muss man daher auf die Radiocarbonmethode zurückgreifen. Auf Basis dieser Untersuchung kann der Gehalt biobasierten Kohlenstoffs im Endprodukt gemessen werden und entspechende Labels mit Prozentangaben als Verbraucherinformation vergeben werden.

Beispiel: biobasiertes PE

Biobasiertes PE 2

 


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