Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Wald holzDas Thema des verantwortungsbewussten Umgangs mit einer begrenzten Rohstoffressource ist nicht neu. Der Begriff der Nachhaltigkeit geht auf die Forstwirtschaft im 18. Jahrhundert zurück: Hans Carl von Carlowitz definierte 1713 in seinem Werk Silvicultura oeconomica Nachhaltigkeit als die Bewirtschaftungsweise der Wälder, bei der immer nur so viel Holz entnommen wird, wie nachwachsen kann. Ziel dabei war und bleibt es, die Regenerationsfähigkeit des Waldes zu erhalten. Somit ist der Nachhaltigkeitsgedanke historisch betrachtet in der Forstwirtschaft tiefer verankert als in vielen anderen Wirtschaftsbranchen.

Heute wird Nachhaltigkeit als ein Handlungsprinzip der Ressourcen-Nutzung verstanden, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht. Eine nachhaltige Entwicklung setzt sich gemäß dem Drei-Säulen-Modell aus drei Komponenten zusammen: ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. 

Der Trend zum ökologischen Bauen existiert schon seit einigen Jahrzehnten. Inzwischen ist auch das Thema Nachhaltigkeit im Baubereich mehr ins Blickfeld gerückt. Für die Umsetzung von Kriterien der Nachhaltigkeit in Bauvorhaben gibt es bereits eine Vielzahl verschiedener Leitfäden, Hilfestellungen und Zertifizierungsmöglichkeiten auf nationaler und internationaler Ebene. Beispiele hierfür sind der Leitfaden „Nachhaltiges Bauen“, die Umweltproduktdeklarationen von Bauprodukten (EPD), die ECO-BKP Merkblätter aus der Schweiz, Wecobis oder die Zertifizierungskriterien von BNB, DGNB, LEED oder BREEAM.


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