Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Die Umweltproduktdeklaration (EPD) von Bauprodukten macht Aussagen zum Energie- und Ressourceneinsatz und in welchem Ausmaß ein Produkt zu Treibhauseffekt, Versauerung, Überdüngung, Zerstörung der Ozonschicht und Smogbildung beiträgt. Ressourcenverbrauch und Emissionen in die Umwelt werden mindestens über den gesamten Herstellungsprozess (von der Wiege bis zum Werkstor, engl. from cradle to gate) aufgenommen.

Außerdem werden Angaben zu technischen Eigenschaften gemacht, die für die Einschätzung der Performance des Bauproduktes im Gebäude benötigt werden, wie Lebensdauer, Wärme- und Schallisolierung oder der Einfluss auf die Qualität der Innenraumluft.

Viele Bauprodukte werden letztlich zusammen in einem "System" - dem Bauteil oder dem ganzen Gebäude - eingesetzt. Der resultierende Beitrag zum Treibhauseffekt, zur Überdüngung oder Versauerung von Gewässern kann mit der Ökobilanzmethodik quantifiziert und bewertet werden.

Die Umweltproduktdeklaration (EPD) von Bauprodukten wendet sich mit diesen quantitativen Aussagen über die Umweltleistung von Bauprodukten an viele Adressaten: Planer, Architekten, Bauunternehmen, Immobiliengesellschaften, Facility Manager und natürlich an Unternehmen, die mit Herstellung und Dienstleistung an der Wertschöpfungskette von den Rohstoffen bis zum Gebäude beteiligt sind.


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