Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Wer bei Neubau und Altbausanierung die heutigen Energiestandards erfüllen und gleichzeitig umweltverträgliche, gesundheitlich unbedenkliche Materialien einsetzen will, sollte Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen verwenden.

Allein durch ihren Einsatz werden nicht-regenerierbare und fossile Ressourcen geschont. Werden Dämmmaterialien und Holzprodukte aus heimischem Anbau bzw. heimischen nachhaltig bewirtschafteten Wäldern beim Bauen eingesetzt, ist der Energieaufwand zu ihrer Bereitstellung und Aufbereitung gering.

Zusätzlich trägt der Anbau Nachwachsender Rohstoffe in der heimischen Land- und Forstwirtschaft und ihre regionale Verarbeitung auch dazu bei, Transportaufwendungen zu minimieren sowie die Kulturlandschaft und Arbeitsplätze besonders in strukturschwachen Regionen zu erhalten.

Sogar die Weiterverwertung bzw. die Entsorgung von Produkten aus Nachwachsenden Rohstoffen gestaltet sich meist problemlos. Werden Dämmmaterialien und Holzprodukte am Ende ihrer Lebensdauer energetisch verwertet, können sie sogar mehr Energie liefern, als zu ihrer Herstellung benötigt wurde.

Außerdem wird bei der Verbrennung der Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen nur so viel Kohlendioxid (CO2) freigesetzt, wie die rohstoffliefernde Pflanze bzw. der Baum während des Wachstums aufgenommen hat. Beispielsweise speichert 1 m³ Holz etwa 1 t CO2. So wird z. B. in einem erstellten Holzhaus das CO2 für die ganze Lebensdauer eines Hauses, also für 50 oder sogar mehr Jahre, gebunden.

Daher trägt der Holzbau sowie der Einbau von Dämmstoffen aus Nachwachsenden Rohstoffen zum einen als CO2-Speicher und zum anderen durch die Substitution endlicher Ressourcen bei der Gebäudeerstellung aktiv zum Klimaschutz bei. Das folgende Schaubild zeigt diesen geschlossenen CO2-Kreislauf bei der Nutzung Nachwachsender Rohstoffe. 

co2-kreislauf