Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Meist werden kristalline Stoffe als Flammschutzmittel eingesetzt. Bei fachgerechtem Einbau besteht jedoch kein Grund zur Besorgnis, da keine gasförmigen Emissionen in den Innenraum abgegeben werden.

Da kristalline Flammschutzmittel als auch die Fasern der Dämmstoffe selbst unter Umständen eine Staubbelastung, gerade bei der Einblasdämmung, verursachen, müssen bei der Verarbeitung und Einbringung des Dämmstoffes Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Während der normalen Nutzung besteht für die Bewohner keine Gefahr, da eine Staubbelastung des Innenraums durch Luftdichtung ausgeschlossen ist. 

Viele Flammschutzmittel sind schwach wassergefährdend, was bei Herstellung, Lagerung, Einbau und Recycling berücksichtigt werden muss. Dämmstoffe, die mit Flammschutzmitteln der Wassergefährdungsklasse (WGK) 1 oder höher ausgestattet wurden, dürfen aufgrund der davon ausgehenden Wassergefährdung nicht kompostiert werden. Können sie nicht wiederverwendet oder recycelt werden, müssen sie thermisch verwertet werden.

Flammschutzmittel in Dämmstoffen sind:

  • Aluminiumhydroxid (nicht wassergefährdend)
  • Ammoniumphosphat (WGK 1)
  • Ammoniumsulfat (WGK 1)
  • Borsäure (WGK 1)
  • Molke (nicht wassergefährdend)
  • Soda (WGK 1)

Wassergefährdungsklassen (WGK):

  • WGK 1 schwach wassergefährdend
  • WGK 2 wassergefährdend
  • WGK 3 stark wassergefährdend

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