Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Wie alle Dämmstoffe dürfen auch Naturdämmstoffe in ihrer Funktion nicht durch Feuer, Wasser und Schädlingen beeinträchtigt werden. Weiterhin gilt es, die bauphysikalischen und biochemischen Eigenschaften optimal zu gestalten. In Abhängigkeit des Ausgangsrohstoffes sowie des Einsatzgebietes des fertigen Dämmproduktes ist dies teilweise nur durch zusätzliche Ausrüstung, also die Zugabe von wirksamen Hilfsstoffen, zu gewährleisten.

Mögliche Zusatzstoffe und ihre Funktionen:

  • Mottenschutzmittel: Borsalze, Harnstoffderivate (z.B. Sulcofuron), Pyrethroide, Thorlan IW (Kaliumfluorotitanat IV)
  • Brandschutzmittel: Molke, Aluminiumhydroxid, Soda, Ammoniumphosphat, Ammoniumsulfat, Borax/ Borsäure
  • Feuchteschutzmittel: Bitumen, Latex, Paraffine
  • Stützfasern: synthetische Polymere (Polyolefine, Polyurethane, Polyester aus fossilen Rohstoffen), biobasierte Kunststoffe aus Maisstärke
  • Bindemittel: Kartoffel- oder Maisstärke, Wasserglas; Polyurethan-Harze
  • Mineralische Zusätze (bei Granulatherstellung): Wasserglas, Kalk, Tonerde

Wenn Zusatzstoffe eingesetzt werden, stellt dies einen Kompromiss zwischen Funktion, Ökonomie und Ökologie dar. Alle zugelassenen Naturdämmstoffe sind, einmal fachmännisch eingebaut, für den Menschen gesundheitlich unproblematisch.


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