Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Wie alle Dämmstoffe dürfen auch Naturdämmstoffe in ihrer Funktion nicht durch Feuer, Wasser und Schädlingen beeinträchtigt werden. Weiterhin gilt es, die bauphysikalischen und biochemischen Eigenschaften optimal zu gestalten. In Abhängigkeit des Ausgangsrohstoffes sowie des Einsatzgebietes des fertigen Dämmproduktes ist dies teilweise nur durch zusätzliche Ausrüstung, also die Zugabe von wirksamen Hilfsstoffen, zu gewährleisten.

Meist werden kristalline Stoffe als Flammschutzmittel eingesetzt. Bei fachgerechtem Einbau besteht jedoch kein Grund zur Besorgnis, da keine gasförmigen Emissionen in den Innenraum abgegeben werden.

Bitumen, Paraffin oder Latex werden in Holzfaserdämmstoffen für den Feuchteschutz von Unterdachplatten eingesetzt.

Stützfasern dienen der Elastizität und Formstabilität des Materials und sollen die Setzungssicherheit des Materials gewährleisten. Hauptsächlich werden synthetische Polymere (Polyester, Polyurethane, Polyolefine aus fossilen Rohstoffen) verwendet. Andere Stoffe für die Erhaltung der Formstabilität sind Wasserglas sowie Kartoffel- und Maisstärke.


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