Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Langfaserige Kiefern- und Fichtenholzspäne dienen als Basis für Holzwolle-Leichtbauplatten. Bindemittel (Zement, Magnesit) geben der gepressten Platte Form und Festigkeit. Holzwolleleichtbauplatten, auch wegen ihres Aussehens als Sauerkraut- oder Sauerkohlplatten bezeichnet, werden schon sehr lange als Baustoff verwendet und sind bereits seit 1938 genormt.

Sie dienen der Innen- und Außendämmung, haben jedoch eine geringere Dämmwirkung als die zuvor genannten Holzfaserdämmplatten. Dafür bieten sie gute Schalldämmung (verputzt) bzw. Schallabsorption (unverputzt) und verfügen über eine gute Feuchteregulierungsfähigkeit. Darüber hinaus sind sie gegen Fäulnis, Pilze und tierische Schädlinge resistent. Es gibt zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten für Holzwolleleichtbauplatten als Dämmung im Mauerwerks- und Betonbau und auch als sogenannte verlorene Schalung von gut wärmeleitenden Bauteilen, d.h. das Schalungselement wird nicht mehr geborgen. Zudem dienen sie häufig als Putzträger oder Beplankungswerkstoffe, sie können angedübelt oder anbetoniert werden und finden im Innen- und Außenbereich Verwendung.


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