Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Die Einsatzbereiche von Naturdämmstoffen sind vielfältig und reichen von der Dach-, Außenwand-, Trennwanddämmung, über die Holzdecken- und Holzbalkenfüllung, der Dämmung unter Estrich bzw. Trittschalldämmung bis zu Wärmedämmverbundsystemen (WDVS).

Allgemein kann man sagen, dass vorschriftsmäßig eingebaute Naturdämmstoffe genauso setzungssicher wie konventionelle Dämmstoffe sind. Zu Setzungen und Hohlraumbildung kommt es in der Regel nur bei mangelhafter Verarbeitung und Ausführung bei Anschlüssen und Übergängen von Bauteilen. Von Vorteil in der Handhabung sind hier die losen Dämmstoffe. Ihr vorschriftsmäßiger Einbau wird durch ein Verarbeitungsprotokoll bestätigt. Folgende lose Dämmstoffe aus Nachwachsenden Rohstoffen sind durch bauaufsichtliche Zulassung für Wand und Steildachdämmungen geeignet: Zellulose, Holzfaser, Hobelspäne, Hanf, Wiesengras und Seegras.

Für eine Reihe von Dämmstoffen aus Nachwachsenden Rohstoffen existieren DIN-Normen oder bauaufsichtliche Zulassungen. DIN Normen bestehen für Produkte auf Basis von Holz (z. B. Holzwolleleichtbauplatte, Weichholzfaserplatte, Holzfaserplatte mit Harz), aber auch für Kokosfasern und Kork. Für Dämmstoffe, die keiner DIN unterliegen, können die Hersteller eine bauaufsichtliche Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik erhalten. Des Weiteren gibt es eine Qualitätssicherung durch Übereinstimmungszertifikate , die durch anerkannte Zertifizierungsstellen nach Prüfung ausgegeben werden. Sind Dämmstoffe nicht zugelassen, gibt es die Möglichkeit der Zulassung im Einzelfall sowie die alleinige Absicherung durch den Hersteller.

 


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