Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Die allgemeine Wirkung von Wärmedämmung beruht nicht auf der Materialfaser an sich, sondern auf den Lufteinschlüssen im Dämmmaterial – so wie bei einem Wollpullover. Um ihre Dämmwirkung entfalten zu können müssen diese Luftkammern vor Luftbewegung geschützt werden. Sobald Wind durch den Pullover bläst, ist die schützende Wärmedämmung vorbei. Mit einer Windjacke darüber wird es wieder warm.

Gleichermaßen sollte der eingebaute Dämmstoff von außen wie von innen mit einer Dichtung ausgestattet werden. Die luftdichte Schicht zum Innenraum hin wird Luftdichtung genannt, die nach außen zeigende Schicht Winddichtung. Beide Dichtungsebenen müssen sorgfältig lückenlos verlegt werden um Luftströmung und damit Einbringen von Raumwärme in die Konstruktion sowie Wärmeverluste nach außen zu vermeiden. 

Die Luftdichtigkeit eines Bauwerks wird durch den Blower-Door-Test geprüft. Mit einem Gebläse wird eine Druckdifferenz von 50 Pascal zwischen dem Gebäudeinneren und der Außenluft erzeugt und der sich einstellende Luftwechsel pro Stunde berechnet. Je kleiner der Wert, desto luftdichter ist die Gebäudehülle.


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