Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Holz fensterHolzfenster bieten gegenüber Kunststofffenstern entscheidende Vorteile. Zunächst verfügen Holzfenster über optimale Wärmedämmeigenschaften. Bei richtiger Pflege haben Holzfenster eine hohe Lebenserwartung, was die eher teure Anschaffung rechtfertigt. Schäden können schnell repariert werden. 

Zudem lädt sich Holz im Gegensatz zu anderen Materialien wie Kunststoff nicht elektrostatisch auf: es zieht also kleine Schmutzpartikel nicht an, was Pflege und Reinigung der Fenster erleichtern. Dies ist gerade für Allergiker sehr wichtig. Auch was den Schallschutz betrifft liegen Holzfenster ganz vorn. Darüber hinaus hat Holz die geringste Größenausdehnung aller Fenstermaterialien. Besonders wichtig sind auch die positiven Eigenschaften des Werkstoffes für das Raumklima: Holz ist in der Lage, Luftfeuchtigkeit aufzunehmen, zu speichern und gegebenenfalls wieder abzugeben.

Ein Nachteil von Holzfenstern ist jedoch, dass Holz empfindlich auf Nässe, Frost und UV (Ultraviolett) -Licht reagiert. Dies bringt einen höheren Pflegeaufwand mit sich. Deshalb müssen Holzfenster alle paar Jahre entweder lackiert oder aber mit einer Lasur behandelt werden.

Für die Herstellung von Rahmenprofilen wird vorwiegend Nadelholz (v.a. Kiefer) eingesetzt (U-Wert 0,9-1,3 W/(m²K)), z.T. auch witterungsresistentes Tropenholz. Grundsätzlich sollte heimischen Hölzern der Vorzug gegeben werden, nicht zuletzt wegen der kürzeren Transportwege. Bei der Wahl von Tropenhölzern ist auf die Zertifizierung einer nachhaltigen Forstwirtschaft, z.B. durch das FSC-Siegel, zu achten.

Holzfenster bieten im Vergleich zu anderen Materialien oft eine bessere Ökobilanz. Die Holzrahmenprofile bestehen i.d.R. aus miteinander verleimten Holzlamellen und lassen sich mit einem geringeren Primärenergieaufwand herstellen als die Vergleichsprodukte aus PVC oder Aluminium. Vor allem der niedrigere Energiebedarf bei der Herstellung fällt positiv ins Gewicht. Aufgrund der CO2-Bindung des Rohstoffes Holz während der Wachstumsperiode verursachen Holzfenster - wenn überhaupt – nur einen geringen Treibhauseffekt. Bei entsprechender Pflege erwarten Holzfenster eine hohe Lebensdauer und lassen sich problemlos entsorgen.


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