Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Dringt Feuchte in ein Bauwerk ein, kann – unabhängig von der Bauweise – die Funktion der Bauteile beeinträchtigt werden. Niederschlagsfeuchte wie auch Feuchteeinwirkung durch die Nutzung sind zu vermeiden.

Diesbezüglich sind u.a. von besonderer Bedeutung

  • der Witterungsschutz durch hinterlüftete Fassaden oder durch Putze, z. B. Wärmedämmverbundsysteme (WDVS).
  • Anschlüsse an Laibungen und Bauteilübergängen: die Dichtigkeit sollte mechanisch, ggf. mithilfe von Dichtungsbändern hergestellt werden.
  • eine luftdichte Gebäudehülle um den Feuchteeintrag durch Warmluftströmungen in die Konstruktion zu verhindern.
  • eine diffusionsoffene Konstruktion mit ausreichendem Rücktrocknungsvermögen gemäß dem Prinzip „innen so diffusionshemmend wie nötig, außen so diffusionsoffen wie möglich“.

Bei hinterlüfteten Fassaden wird die eindringende Feuchte vor der eigentlichen Konstruktion durch eine wasserführende Schicht unmittelbar auf der Konstruktion abgeleitet. Diese Schicht besteht aus diffusionsoffenen, wasserdichten Polyethylenvliesen oder paraffinierten Holzwerkstoffen. Auch Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) und Putze sind als Feuchteschutz möglich.


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