Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Nach der derzeit geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) sind alle Neubauten luftdicht auszuführen um Lüftungswärmeverluste zu reduzieren und damit Energie einzusparen. Gleichzeitig ist die Luftdichtheit für den Schall-, Brand- und im besonderen Maße für den Feuchteschutz einer Konstruktion von essentieller Bedeutung, denn Undichtheiten können zur Konvektion warmer und feuchter Innenraumluft in die Konstruktion führen.

Die Luftdichtigkeitsmessung von Gebäuden muss nach dem in der DIN EN 13829 definierten Verfahren (das sogenannte Blower-Door-Verfahren) durchgeführt werden, dessen Kenngröße die Luftwechselrate (n50-Wert) ist, welche die Anzahl des Luftaustauschs des Gebäudevolumens je Stunde bei 50 Pa Unter- oder Überdruck angibt. Je kleiner die Luftwechselrate, desto geringer sind die Wärmeverluste und die Gefahr von Feuchteschäden in den Bauteilen.

Setzt man Baupapiere, Folien oder Membrane zur Luftdichtigkeit der Gebäudehülle ein, müssen überlappende Stöße mit geeigneten Klebebändern oder Dichtschnüren verschlossen werden.


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