Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


leimbinder wiehagIm Jahr 2012 beschäftigt die bayerische Forst- und Holzwirtschaft 157.000 Menschen in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen. Im Vergleich zu den anderen Branchen des verarbeitenden Gewerbes steht Forst und Holz an vierter Stelle (LWF Bayern). Hierunter steht der Holzbau mit 18% (bzw. 29.000 Beschäftigten) hinter dem Druckgewerbe an zweiter Stelle. Zu diesem Bereich werden Schreiner, Zimmerer, Ingenieurholzbauer und Parkettleger gezählt. In der Holzbe- und Verarbeitung finden 17% (rund 26.000 Menschen) eine Beschäftigung. Zum holzverarbeitenden Gewerbe zählt man die Säge-, Furnier-, Verpackungsmittel- und Holzwerkstoffindustrie sowie die Hersteller von Konstruktions- und Fertigbauteilen.

Die Branche Forst und Holz erzielt Jahr 2011 ein Umsatz von 38 Mrd. Euro (2010: 35 Mrd. Euro). Hierunter zeigt sich der Handel mit Holz, Holzprodukten und Papierwaren als der umsatzstärkste Wirtschaftszweig. Wichtig zu wissen: da ein Großteil der Umsätze in der Forstwirtschaft von der Umsatzsteuerstatistik nicht erfasst wird, dürften die Umsätze sogar noch größer sein. 

Im Jahr 2011 wurde in der Branche Forst und Holz ein Aufwärtstrend der Umsätze festgestellt. Besonders im Holzgewerbe und der Forstwirtschaft sowie der Papier- und Zellstoffindustrie sind die Umsätze deutlich gestiegen. Besonders aufstrebend präsentiert sich der Holzbau, der 2011 im vierten Jahr in Folge höhere Umsätze als in den Vorjahren verzeichnet.

 

Weitere Informationen:

Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) (2015): Beschäftigung und Umsätze. http://www.lwf.bayern.de/forsttechnik-holz/betriebswirtschaft/050299/index.php


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