Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


holzblockhausMassivholzbauten bestehen – anders als beim Holzrahmen-, Holztafel- und Holzskelettbau – aus Vollholzprodukten. Die heute gängigen großformatigen Holzbauteile werden aus gesägten Holzbrettern hergestellt, welche miteinander verklebt, mit Nägeln, Klammern oder Holzdübeln verbunden sind.

Im Gegensatz zur traditionellen Blockbauweise können mit den modernen Holzmassivbauweisen nicht nur Wand- und Deckenelemente, sondern auch Bauteile für das Dach geformt werden. Im modernen Holzmassivbau werden im Wesentlichen zwei Systeme unterschieden: das Bauen mit Brettschicht- bzw. Brettsperrholz und das Bauen mit Brettstapelelementen.

Außenwände in Holzmassivbauweise werden mit zusätzlichen Dämmschichten kombiniert und nachträglich verputzt (WDVS) oder mit einer Holzfassade verschalt. In Holzrahmenkonstruktionen werden heutzutage ebenfalls gerne Massivholzdeckensysteme eingesetzt.

Aufgrund der hohen verwendeten Holzmenge stehen ausreichend wärmespeichernde Massen in der Gebäudehülle zur Verfügung, was sich sehr vorteilhaft auf den sommerlichen Wärmeschutz auswirkt. Da die Wärmeleitfähigkeit von Holz gering ist, können bei der Kombination mit Holzfaserdämmstoffen sogar Phasenverschiebungen von mehr als 24 Stunden im Bauteil erreicht werden.


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