Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


holzständerbauDie Holzskelettbauweise (auch Holzständerbauweise genannt) ist – als Fachwerkbau – die älteste Form, Holzhäuser zu bauen. Das „Skelett“ im Namen deutet die offene, lineare Tragstruktur an. Die tragende Konstruktion besteht aus den über mehrere Geschosse durchlaufenden senkrechten Stützen, den sogenannten „Ständern“, und waagrechten Trägern (auch „Schwellen“ bzw. „Rähme“ genannt). Man spricht auch von einer Pfosten-Riegel-Konstruktion. Ausgesteift wird das Skelett mit Holzwerkstoffplatten, Streben oder Verspannungen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Baumaterialien kann bei Holz relativ einfach ein großer Anteil an Eigenleistung erbracht werden, so dass sich die Baukosten verringern. Bei der Holzständerbauweise können Teile vorgefertigt werden, wodurch sich die Bauzeit deutlich verkürzt. Weil die Wände inklusive ihrer Innen- und Außenbekleidung keine tragende Funktion haben, können Fassaden und Räume außerdem ganz individuell und flexibel gestaltet werden. Heute ist der Skelettbau typisch für das „offene Wohnen“ mit transparenten Fassaden. Während früher die Trag- und Ausfachungselemente in der gleichen Ebene lagen, werden in jüngster Zeit die Stützen oftmals vorgelagert und mit einer Gebäudehülle in Holzrahmenbauweise kombiniert.


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