Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Nachhaltigkeit ist ursprünglich ein Begriff aus der Forstwirtschaft:

Hans-Karl von Carlowitz formulierte vor dreihundert Jahren, im Jahre 1713 das Prinzip der Nachhaltigkeit in seinem Buch über die Ökonomie der Waldkultur "Silvicultura oeconomica„:

"Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald verkraften kann! So viel Holz, wie nachwachsen kann!"

Dieses Prinzip aus der Forstwirtschaft läßt sich auf alle Ressourcen übertragen und ist in der heutigen Zeit mindestens so aktuell wie vor 300 Jahren.

Das Verständnis der Nachhaltigkeit gliedert sich heute in drei Dimensionen: 

Nachhaltigkeit JE

Ökologie: Umwelt, Klima

  • Art der Energie und Energieeffizienz
  • Nachhaltige Verkehrsentwicklung, Klimafreundliches Bauen
  • Nutzung Umweltfreundlicher Produkte
  • Nachhaltige Produktion von Lebensmitteln
  • Schonung der Ressourcen durch Nutzung Nachwachsender Rohstoffe

Ökonomie:

  • Wirtschaftlichkeit
  • Berücksichtigung der Lebenszykluskosten

Soziales: 

  • Soziale und gesellschaftliche Kriterien national und in Herstellungsländern
  • Beschäftigung (Jugendliche, Langzeitarbeitslose, Frauenförderung)
  • Arbeitsbedingungen (Kernarbeitsnormen)
  • Fair Trade

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