Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Symposium HolzbauStraubing, 29. Mai 2019* Am 1. und 2. Juli 2019 findet in Straubing das bereits 27. Symposium von C.A.R.M.E.N. e.V. mit dem Titel „Energie- & Ressourcenwende: Impulse aus dem ländlichen Raum“ statt. In zwölf teilweise parallel stattfindenden Fachblöcken beschäftigen sich über 60 Referenten mit Nachwachsenden Rohstoffen, Erneuerbaren Energien und nachhaltiger Ressourcennutzung. Zwei Fachblöcke widmen sich am zweiten Veranstaltungstag dem Thema Holzbau.

Der Vormittag beginnt mit „Holzbau I - Bauen im Bestand“. Was tun, wenn Wohnraum knapp wird, die Expansionsräume begrenzt sind und die ökologischen Ansprüche bei Neubau und Sanierung steigen? Holz als Baustoff zur Nachverdichtung ist die Antwort. Und da mit Holz schneller gebaut wird, minimiert es die Einschränkungen für Anwohner, Mitbewohner und Mitbürger.

Wenn Städte neuen Wohnraum anbieten wollen, dann müssen sie den vorhandenen Raum besser erschließen und in vielen Fällen heißt das „nach oben bauen“. Doch das wirft sofort neue Fragen auf: Gibt es bauordnungsrechtliche Schranken und wie belastbar sind überhaupt die bestehenden Fundamente? Oft ermöglichen erst geschickte Materialkombinationen von Stahl und Holz, dass neuer Wohnraum auf dem Dach geschaffen werden kann. Wenn ganze Wohnviertel entstehen, ist dazu noch besondere Sensibilität für die architektonische Einbindung gefragt.

Nach der Mittagspause folgt der Fachblock „Holzbau II - Tiny Rooms and Houses“. Der Trend zu kleineren Häusern oder zu kleineren Wohneinheiten kommt aufgrund des Wohnraummangels gerade zur rechten Zeit. Zwar werden die Probleme der Verstädterung und des Bevölkerungswachstums kaum durch Minihäuser zu lösen sein - aber intelligente, kompakte oder neu interpretierte bzw. flexible Raumkonzepte werden helfen, die Zukunft zu gestalten.

Die Reduzierung auf das Wesentliche nicht nur im räumlichen und finanziellen, sondern auch im ökologisch nachhaltigen Sinn - die Konzentration auf die Dinge, die man wirklich zum Glücklichsein braucht, lassen in immer mehr Menschen den Wunsch nach individuellen Räumen entstehen, für die man sich nicht verschulden braucht. So wird nicht die Quantität an Quadratmetern entscheidend sein, sondern deren gestalterische und baustoffliche Qualität. Während Minihäuser am ehesten für Singles oder Paare ohne Kinder geeignet sind, bieten containerförmige Modulhäuser flexible Lösungen, da diese erweitert werden können. Der minimalistische Wohntrend präsentiert sich als Labor neuer Wohnideen und als Schlüssel zu einem neuen Markt.

Eine Anmeldung zum 27. C.A.R.M.E.N.-Symposium ist online möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 155 Euro (inkl. MwSt.) pro Tag, 265 Euro (inkl. MwSt.) für beide Tage. Der Tagungsbeitrag beinhaltet die Tagungsunterlagen sowie Verpflegung, Getränke und die Teilnahme am Abendempfang. Vertreter bayerischer Behörden sowie Studenten erhalten einen Rabatt von 15 Prozent.

Weitere Informationen sowie das gesamte Programm finden Sie hier.


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