Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


JL BauStraubing, 18. Juni 2018 * Am 9. und 10. Juli 2018 findet das 26. C.A.R.M.E.N.-Symposium „Märkte der Zukunft – erneuerbar & nachhaltig“ auf der Festung Marienberg in Würzburg statt. In zwölf Fachblöcken informieren mehr als 60 Referenten über die Märkte der Zukunft für Erneuerbare Energien und Nachwachsende Rohstoffe. Das diesjährige Symposium bietet auch Themenfelder rund um das Bauen und Wohnen in der Stadt an. Hier stehen die Themen Effiziente Stadtquartiere, Trends im Holzbau sowie Öffentliches Bauen mit Holz im Blickpunkt. 

Wirksames Instrument für die Energie- und Rohstoffwende auf kommunaler Ebene sind effiziente und ressourcenschonende Quartierskonzepte. Hier lassen sich energetische Gebäudesanierungen mit dezentralen kommunalen Versorgungstechnologien vernetzen. Das Augenmerk liegt dabei jedoch nicht nur auf energetischen Gesichtspunkten, sondern auch auf wichtigen städtebaulichen Aufgaben – von der baulichen Sanierung historischer Quartiere über die Umnutzung alter Industrie- und Gewerbeflächen bis hin zu innovativen Versorgungslösungen unter sozialen und demographischen Gesichtspunkten.

Seit den 90er Jahren - in denen der Holzbau vornehmlich in ländlichen Regionen, allenfalls in stadtnahen Randgebieten, zu finden war - hat sich viel getan. Derzeit wächst vor allem im urbanen Raum der Wunsch nach Holzbauwerken aller Art. Neben den alltäglichen Aufgaben, wie der Stadtreparatur oder der Bestandsanierung, bei denen sich der Holzbau nun schon vielfach bewährt hat, erregen heute mehrgeschossige Gebäude, Gewerbebauten, neue Fertigungsprozesse oder Materialien besonderes Aufsehen.

Bei öffentlichen Baumaßnahmen spielt der Baustoff Holz seit einigen Jahren eine maßgebliche und oftmals beispielgebende Rolle. Auch die bayerische Umweltrichtlinie verlangt, dass der Baustoff Holz gleichberechtigt in die Planungsüberlegungen miteinzubeziehen ist. Laut einer Emnid-Umfrage wünschen sich mehr als die Hälfte der Deutschen, dass Kommunen den Baustoff Holz stärker bei öffentlichen Bauvorhaben, vor allem beim Bau von Schulen und Kitas, einsetzen. Holzbau bietet Lösungen für unterschiedliche architektonische Herausforderungen bei Verkehr- und Sonderbauten wie auch bei Wohnungs- und Verwaltungsbauten.

Die Veranstaltung beginnt am Montag mit dem Fachplenum. Montagnachmittag und Dienstag finden jeweils parallele Fachblöcke statt. Ein Wechsel zwischen den Vorträgen in andere Fachblöcke ist jederzeit möglich. Am Montagabend lädt das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zu einem feierlichen Abendempfang in der Würzburger Residenz. Im Rahmen der Abendveranstaltung werden die Preisträger des Ernst-Pelz-Preises und des Förderpreises Nachwachsende Rohstoffe ausgezeichnet.

Eine Anmeldung ist bis zum 2. Juli 2018 möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 155 Euro (inkl. MwSt.) pro Tag, 265 Euro (inkl. MwSt.) für beide Tage. Der Tagungsbeitrag beinhaltet die Tagungsunterlagen sowie Verpflegung, Getränke und den Abendempfang. Vertreter bayerischer Behörden sowie Studenten erhalten einen Rabatt von 15 Prozent. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.carmen-ev.de/infothek/c-a-r-m-e-n-e-v/symposium/programm. Das Programm finden Sie hier.


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