Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 17. Juli 2018 * Das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) arbeitet derzeit an der Entwicklung einer digitalen Rohstoffbörse, die Verarbeiter und Erzeuger von Nachwachsenden Rohstoffen zusammenbringen soll. C.A.R.M.E.N. e. V. und weitere Institutionen begleiten das Projekt und stehen als Berater zur Verfügung.

Um einen Beitrag zur bayerischen Bioökonomie-Strategie zu leisten entwickeln Mitarbeiter des KErn in Kooperation mit der fortiss gGmbH, einem Forschungsinstitut des Freistaats Bayern für softwareintensive Systeme und Services, eine digitale Rohstoffbörse für landwirtschaftliche Produkte sowie deren Reststoffe und Nebenprodukte. Ziel des Projekts ist die Zusammenführung von ökonomischen und ökologischen Interessen durch eine an den konventionellen Börsenhandel angelehnte Handelsplattform. Auf diesem Weg soll ein nachhaltiges Rohstoffmanagement ermöglicht und für größere Transparenz entlang der Wertschöpfungskette gesorgt werden. Über die digitale Rohstoffbörse sollen potenzielle Anbieter und Abnehmer leichter zueinander finden und sich gegebenenfalls neue Anwendungsmöglichkeiten ableiten.

Experten von C.A.R.M.E.N. e.V. sowie des Technologie- und Förderzentrum (TFZ), des Sachverständigenrates Bioökonomie und der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) unterstützen die Umsetzung des Forschungsprojekts in Form eines Lenkungsausschusses. Die Mitglieder des Ausschusses begleiten das Projekt kritisch und stehen jederzeit beratend zur Verfügung.

Im Rahmen des Vorhabens findet am Donnerstag den 26. Juli 2018 in Freising ein weiterer Workshop für Hersteller und Erzeuger statt. Eine Veranstaltugn im Juni beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit "alten Sorten". Dieses Mal stehen die Reststoffverwertung und die Koppelnutzung im Fokus. Ziel ist die Bildung eines themenspezifischen, fachlichen Netzwerks, außerdem sollen Anforderungen potenzieller Nutzer sowie Rohstoffprofile und Qualitätsaspekte ermittelt werden.

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.


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