Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 03. Mai 2017 * Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) plant derzeit einen möglichen Projektverbund zum Thema „BayBionik – Von der Natur zur Technik“ in Bayern. Forschungsgruppen sind dazu aufgerufen sich mit Projekten, gerne auch in begleitender Kooperation mit Wirtschaftspartnern, insbesondere KMU, zu beteiligen.

Ziel des Projektverbundes ist es, Bionik als Methodik zu verbreiten und innovative Lösungen (z. B. Technologien, Verfahren, Produkte, Dienstleistungen) aufzuzeigen.

Dafür soll schon in den frühen Phasen des bionischen Entwicklungsprozesses ein Bewusstsein für eine ganzheitliche Betrachtung (Lebenszyklus) geschaffen werden. Ein bewusster Umgang mit natürlichen Ressourcen, umweltschonende Produktionsprozesse und eine verantwortungsbewusste Entsorgung sollen so schon während der Entwicklung eine gleichrangige Bedeutung zum wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen einnehmen. Gleichzeitig soll der Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft gefördert werden, um Wissenstransfer und Kompetenzen im Bereich Bionik auszubauen.

Um zu gewährleisten, dass die verfügbaren Forschungsressourcen möglichst effizient eingesetzt werden und um eine möglichst optimale Verwertbarkeit der Ergebnisse aus der Grundlagenforschung für die Entwicklung bionisch optimierter Prozesse und Produkte zu nutzen, sollten Projekte im Verbund eng vernetzt und eine mögliche Verwertung der Ergebnisse aufgezeigt werden.

Hiermit möchten wir Sie bitten, Ihre Ideen und Projektvorschläge in Form von wissenschaftlichen Projektskizzen (Spezifikationen siehe unten) bis spätestens 31.05.2017 einzureichen. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist, verspätet eingereichte Skizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden. Auch die Vermittlung weiterer Ansprechpartner ist willkommen. Vorstellbar sind Projektskizzen mit einem Fördervolumen in der Größenordnung einer DFG Sachbeihilfe. Die Projektskizzen mit einem maximalen Umfang von 5 Seiten (Schriftart Arial, Schriftgröße 11, Zeilenabstand 1,5) sollten kurz gefasste Angaben zu folgenden Punkten enthalten:

  • Thema und Ziel des Vorhabens
  • Beschreibung des Innovationspotenzials und des Ansatzpunktes für die Bionik
  • Anwendungsbezug des Vorhabens und Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung
  • Gegenwärtiger wissenschaftlicher Stand und eigene Vorarbeit
  • Mögliche Vernetzung mit anderen Gruppen
  • Geplante F&E-Arbeit inklusive Zeit- und Finanzplan

Es wird gebeten, die Projektskizze digitalisiert (als PDF) einzureichen (siehe Ansprechpartner). Alle eingehenden Projektskizzen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Die eingegangenen Projektskizzen werden in erster Linie nach wissenschaftlicher Qualität und absehbarem Nutzen bei der Umsetzung der Forschung in die Praxis beurteilt. Ausgewählte Forschungsgruppen werden eingeladen ihre Skizzen detaillierter darzustellen. Sollte der Projektverbund realisiert werden, werden mehrere ausgewählte Forschungsgruppen gebeten einen Voll-Antrag einzureichen.

Ansprechpartner:
Technische Hochschule Deggendorf
Frau Kirsten Wommer
Technologie Campus Freyung
Grafenauer Str. 22
94078 Freyung
E-Mail:
Tel.: 08551 / 91764-52