Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


nbeschaffungStraubing, 13. März 2015 * (je) * Am 10.03.2015 fand ein Fachgespräch zum Thema Nachhaltige Beschaffung in Vilsbiburg statt. Das Fachgespräch war auf Initiative von Klimaschutzmanager Georg Strasser initiiert und von C.A.R.M.E.N. e.V. organisiert worden. Geladen waren Mitarbeiter verschiedenster Einrichtungen der Statd Vilsbiburg, von Kindergärten über Schulen, Krippen, Horte, Stadtkasse bis hin zu Bauverwaltung und Bauhof.

Bürgermeister Helmut Haider eröffnete das Fachgespräch mit einem Einblick, was das Thema Nachhaltige Beschaffung in der Umsetzung für Vilsbiburg bedeutet und sprach kurz an, in welchen rechtlichen Grundlagen dieses Thema verankert ist. Die rechtlichen Grundlagen wurden von Angelika Höß, vom Auftragsberatungszentrum Bayern in München aufgenommen und im Detail betrachtet. Zudem gab Frau Höß zahlreiche Hinweise, für Informationsquellen und wertvolle Tipps für Beschaffer, wie Nachhaltigkeit in Ausschreibungen sinnvoll verankert werden kann oder auf welchen Plattformen Hilfestellung geleistet werden kann.

Jutta Einfeldt von C.A.R.M.E.N. e.V. nahm den nachhaltigen Büroalltag näher unter die Lupe. Sie stellte dar, welche Umweltzeichen und deren Kriterien sich als Anhaltspunkte für die Beschaffung eignen, ebenso, welche Eigenschaften nachhaltige Büromaterialien besitzen sollten. Im zweiten Schritt wurden konkrete Produktgruppen betrachtet und die Kriterien für eine nachhaltige Beschaffung abgeleitet. Kathrin Kolb von C:A.R.M.E.N. e.V. behandelte in ihrem Vortrag das Thema Energieeffizienz von Geräten und Beleuchtung und gab hilfreiche Denkanstöße zum Thema Energiesparen, woran erkenne ich energiesparende Geräte und welche Beleuchtung ist die energieeffizienteste.

Den Abschluss bildete das Thema Lebenszykluskostenbetrachtung und die Darstellung eines Lebenszykluskostenrechners, der von Saphir Robert von der Berliner Energieagentur vorgestellt wurde. Hier wurde die Thematik ausführlich behandelt, dass nachhaltige Produkte in ihrer Anschaffung zwar vermeintlich teurer sein können, als herkömmliche Produkte, berücksichtig man aber die Folgekosten, stellt sich heraus, dass diese Produkte sich auf längere Sicht, d.h. über die Nutzungsdauer als wirtschaftlicher herausstellen.