Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit seinem Netzwerk aus Wetterradaren, bodennahen Wetterwarten und vier Windprofiler-Radarstationen kommt als Träger öffentlicher Belange seiner bedeutenden gesellschaftlichen Funktion nach, indem er Veränderungen des Wetter prognostiziert und rechtzeitig vor deren Gefahren wie Stürmen, Hochwassern und Waldbrandrisiken warnt. Gleichzeitig spielen die Messungen eine immens wichtige Rolle in der Bestimmung großräumlicher Windverhältnisse, die wichtige Richtwerte zur Lokalisierung und Planung günstiger Windenergiestandorte liefern, sowie bei der Integration des je nach Wetterbedingung beträchtlich fluktuierenden Windstromaufkommens in das deutsche Stromnetz helfen. Da großflächige bauliche Strukturen in der Nähe von Messstationen zu Störungen der Messergebnisse führen können, sind auch Windenergieanlagen innerhalb des relevanten Radius hinsichtlich ihrer möglichen Effekte auf die meteorologischen Erhebungen zu untersuchen. Dabei können sich im Umkreis von bis zu 15 Kilometern zu den Messeinrichtungen Abstandsregelungen oder Höhenbeschränkungen als notwendig erweisen, je nach Standorttopographie, Größe der Windenergieanlage und funktionalen Erfordernissen der Messtechnik.


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