Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Auch im Meer angesiedelt aber den täglichen Tidenhub nutzend sind die sogenannten Gezeitenkraftwerke. Um Energie zu erzeugen wird das Wasser der auf- und ablaufenden Strömung gestaut. Aus diesem Grunde wurden die bisherigen Gezeitenkraftwerke an Meeresbuchten oder Mündungen von Flüssen ins Meer erbaut. Wie auch bei den restlichen Wasserkraftformen erfolgt die eigentliche Energieerzeugung mithilfe von Turbinen und einem Generator. Aufgrund der starken ökologischen Auswirkungen eines Gezeitenkraftwerkes, der Angreifbarkeit der Turbinen durch das salzhaltige Wasser sowie die sehr hohen Investitionskosten, gibt es weltweit bisher nur wenige Anlagen (Quaschnig 2011: Regenerative Energiesysteme). Als Alternativen gelten Strömungskraftwerke, die als frei umströmte Anlagen zum einen permanent Strom produzieren können und zum anderen keine Stauung von Wasser voraussetzen. Einsetzbar sind sie in gleichmäßig hohen Strömungsgeschwindigkeiten und Wassertiefen bis 25 m.


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