Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Auch bestehende Anlagen müssen die im WHG festgelegten Maßnahmen innerhalb einer Frist durchführen, die derzeit beim 22. Dezember 2015 liegt. Fristverlängerungen sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Es wird geschätzt, dass zwischen 70 und 90 % der bestehenden Anlagen ökologisch modernisiert werden können. Den Hauptteil dieser Anlagen nehmen dabei Kleinwasserkraftanlagen ein. Beispiele für solche Maßnahmen:

-          Flusssanierungen zur Verbesserung der Uferstruktur

-          Fischaufstiegshilfen zur Verbesserung der Durchgängigkeit für wandernde Fischarten

-          Schutz der Fischfauna vor Verletzungen durch Turbinen bei der Wanderung stromabwärts; verbreitete Technik ist der Einbau von Feinrechen und Bypässen

-          Gewährleistung einer Mindestwassermenge bei Ausleitungskraftwerken, um standorttypische Lebensraumeigenschaften und Wasserwechselzonen zu erhalten bzw. wieder zu ermöglichen


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