Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Bei der Nutzung von Grundwasserwärmepumpen wird über einen Förderbrunnen Grundwasser an die Oberfläche gepumpt, dessen Wärmeenergie über die Wärmepumpe an das Heizsystem abgegeben wird. Über einen sogenannten Schluckbrunnen wird dieses Wasser dann zurück in die Grundwasserschicht geleitet. Um einen „thermischen Kurzschluss“ zu vermeiden ist ein Mindestabstand von bis zu 15 m zwischen den beiden Brunnen einzuhalten (Schlabbach et al. 2012). Aufgrund der jährlich recht regelmäßigen Grundwassertemperatur von 8 bis 10 °C ermöglichen Grundwasserwärmepumpen hohe Jahresarbeitszahlen. Die Anschaffungskosten für eine Anlage sind jedoch recht hoch. Mit einer Bohrtiefe von 20 bis 50 m sind auch hier Kenntnisse über hydrogeologische Gegebenheiten und eine wasserrechtliche Genehmigung nötig.

 

Schlabbach, Jürgen, Sabine Drescher und Christian Kley (2012): Erdwärme in Ein- und Mehrfamilienhäusern. Grundlagen, Technik, Wirtschaftlichkeit, 1. Auflage, Berlin: VDE-Verlag. 


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