Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Die oberflächennahe Geothermie stellt eine Erdwärmenutzung dar, die ohne tiefe Bohrungen auskommt und daher auch im Privatbereich anwendbar ist. Sie beinhaltet wenig aufwendige Technik, die ideal in der Umgebung von kleineren Gebäuden wie Wohnhäusern, Büro-, Verwaltungs- oder öffentlichen Gebäuden aber auch ganzen Wohnanlagen installiert werden kann. Bei einer Untergrundnutzung bis zu Tiefen von etwa 400 m (in der Praxis generell nur bis 100 m) und einer Temperatur bis zu 25 °C ermöglicht die oberflächennahe Geothermie die Wärmeerzeugung, Gebäudekühlung und zu einem gewissen Grad die Wärmespeicherung.

Ein System für die Wärmeversorgung mittels oberflächennaher Geothermie besteht aus einer Wärmesenke (Heizung), einer Wärmepumpe sowie einer Wärmequellenanlage, also einer Anlage zur Förderung der Erdwärme. Die am häufigsten genutzten Formen sind Erdwärmekollektoren, Erdwärmesonden und Grundwasserwärmepumpen. Für Großbauwerke werden zunehmend auch erdberührte Betonbauteile genutzt.


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