Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Die Geothermie oder auch Erdwärme, stellt einen nach menschlichen Maßstäben unerschöpflichen Energievorrat dar. Grund hierfür sind zum einen die Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung (etwa 30-50 %), zum anderen natürliche radioaktive Zerfallsprozesse (etwa 50-70 %). Während die Oberflächentemperatur der Erdkruste zu einem gewissen Grad von Sonneneinstrahlung und Luftwärme beeinflusst wird, strömt vom über 5.000 °C heißen Erdkern Wärmeenergie konstant zu uns hinauf. So ergibt sich für die ersten 100 m Tiefe eine Temperatur von etwa 10 °C, mit jeden weiteren 100 m nimmt diese Temperatur durchschnittlich um etwa 3 °C zu (Bundesverband Geothermie 2019).

Da Erdwärme im Gegensatz zur Wind- und Sonnenenergie rund um die Uhr zur Verfügung steht, könnte ihr eine Rolle bei der Grundlastdeckung zukommen. Während sie für die Stromerzeugung in Deutschland jedoch bisher noch einen sehr geringen Stellenwert einnimmt, findet die Nutzung von Geothermie im Bereich der Wärmeerzeugung bereits verbreitet Anwendung.

 Erde und Erdtemperaturen FMAufbau der Erde

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundesverband Geothermie (2019): Der Ursprung der geothermischen Energie, online: https://www.geothermie.de/geothermie/einstieg-in-die-geothermie/der-ursprung-der-geothermischen-energie.html (letzter Abruf 29.08.2019). 


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