Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Die Pumpspeicherung wandelt elektrischen Strom in Lageenergie um, indem Wasser aus einem sogenannten Unterbecken in ein höher liegendes Oberbecken gepumpt wird. Dadurch wird der Speicher aufgeladen. Zum Betrieb der Pumpen kann Überschussstrom aus fluktuierenden erneuerbaren Quellen (Wind und Sonne) genutzt werden. Dieser wird für Zeiten niedriger regenerativer Stromerzeugung sozusagen im hoch gelegenen Reservoir in der Lageenergie des Wassers aufbewahrt.

Bei Strombedarf wird das Oberbecken wieder entleert bzw. je nach Bedarf teilentleert. Das herabströmende Wasser treibt Turbinen an, die im Abwärtsstrom angeordnet sind. Dadurch erzeugen sie elektrische Energie, die wieder in das Stromnetz eingespeist werden kann und den Verbrauchern zur Verfügung steht. Durch das Entleeren des Oberbeckens wird der Speicher entladen und stellt wieder Speicherkapazität für Zeiten erneuerbarer Überschussproduktion zur Verfügung.

pumpspeicher mit transformator mk

Die Speicherverluste sind bei Pumpspeicherkraftwerken vergleichsweise gering und liegen bei rund 20 %. Begrenzender Faktor des weiteren Ausbaus der Pumpspeicherung sind Naturschutzbelange auf Grund des deutlichen Eingriffs in die Landschaft, sowie die seltenen auf Grund ihrer topologischen Eigenschaften geeigneten potentiellen Standorte, die für Pumpspeicherkraftwerke in Frage kommen können. Selbst bei Nutzung aller möglichen Pumpspeicherstandorte deutschlandweit würde die gespeicherte Energiemenge den Strombedarf in Spitzenzeiten, wie z. B. der Mittagsspitze mit gut 60 GW Leistungsbedarf, lediglich für ca. eine Stunde decken können.

Daten Pumpspeicherung:

Wirkungsgrad:                                                                       rund 80 %

In Deutschland vorhandene Speicherkapazität:                    0,04 TWh

Durch weiteren Ausbau mögliche Kapazität:                         0,06 TWh


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