Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Um den gesamten Heizenergiebedarf durch die Sonneneinstrahlung zu decken, sind saisonale Speicher nötig, um die Heizwärme vom Sommer für den Winter zu speichern. Die Nutzung der solaren Heizung ist jedoch eher ein Ausnahmefall, da Fördermittel nur für kombinierte Anlagen zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung gezahlt werden. Diese Systeme erzeugen höhere Kosten im Vergleich zu Kombianlagen, wodurch hauptsächlich nur kleine Speicher, die wenige Tage zur Speicherung dienen, eingebaut werden. Je nach Dämmstandard der Gebäude lassen sich damit 20 - 70 % des Wärmebedarfs decken.

Rein solare Heizungssysteme erfordern eine optimale Gebäudedämmung (z.B. Passivhausniveau). Für Einfamilienhäuser werden Wärmespeicher mit einer Größe von 30 - 50 m³ genutzt, um ertragsschwache Wintermonate zu überbrücken.


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