Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Die konkrete Auslegung und bedarfsgerechte Dimensionierung einer Solarthermieanlage ist von vielen Faktoren abhängig.

Planungskriterien sind

    • Anschaffungskosten
    • Solarertrag
    • Wirkungsgrad
    • Förderungen durch Bund und Länder
    • Örtliche Gegebenheiten
    • Technische Kriterien (z.B. Systemnutzungsgrad)
    • Entwicklung der Energiepreise

Folgende Voraussetzungen sollten für den Bau einer Solarthermieanlage erfüllt sein:

Voraussetzungen Solarthermie

Weichen die Werte der Neigungswinkel geringfügig ab, so ergeben sich niedrige Einbußen (5 - 10 %). Der Minderertrag kann durch größere Kollektorflächen kompensiert werden. Die ausreichende Statik des Dachstuhls ist bei aufgeständerten Anlagen auf Flachdächern zu beachten ebenso wie ausreichende Fläche, Denkmal- oder Ensembleschutz.

Die Errichtung einer Solarthermieanlage ist von der Baugenehmigung befreit, wenn die Anlage:

    • an oder in der Dachfläche/Fassade integriert ist
    • auf einem Flachdach montiert ist
    • nicht mehr als 1/3 der Dach- bzw. Fassadenfläche einnimmt
    • gebäudeunabhängig höchstens 3 Meter hoch ist und eine Gesamtlänge von unter 9 Metern besitzt

Genehmigungspflichtig sind Solarthermieanlagen, wenn sie von diesen Vorgaben abweichen oder es sich um aufgeständerte Anlagen auf einem Dach handelt, das kein Flachdach ist.  Fassaden-Anlagen, die stark aus der Fassade herausragen, sind ebenfalls genehmigungspflichtig. Bei der Anlagendimensionierung ist die Menge an verbrauchtem Warmwasser der wichtigste Punkt. Sollte die Solaranlage zur Heizungsunterstützung genutzt werden, ist auch der Heizwärmebedarf entscheidend.


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok